der Notarztwagen im Bezirk mödling von innen

Erst mit der Installierung des Notarztsystems erhielt das Rettungswesen eine moderne Dimension, und die neuesten Erkenntnisse der Notfallmedizin konnten umgesetzt werden. Zuvor war die Anwesenheit eines Arztes bei einer akuten lebensgefährlichen Erkrankung oder Verletzung eher eine rare Ausnahme.

 

Die Sanitäter waren auf sich alleine gestellt. Der rasche Transport ins Krankenhaus hatte daher absoluten Vorrang. Heute wird der gründlichen Erstversorgung am Ort des Geschehens die ausdrückliche Priorität zuerkannt. Der speziell geschulte Notarzt und eine hervorragend ausgestattete, fahrbare Intensivstation haben dies ermoeglicht. Und alle einschlägigen Untersuchungen beweisen die Richtigkeit dieser modernen Rettungsphilosophie zugunsten des Patienten. Das Mödlinger Notarztsystem wird von den beiden Bezirksstellen, Mödling und Brunn am Gebirge, gemeinsam betrieben und alternierend besetzt. An Personal stehen 9 Notärzte und etwa 100 Sanitäter zur Verfügung. 90% der Sanitäter sind ehrenamtlich taetig. Der Notarztwagen und seine beiden kleinen Brüder (14/498 und 14/017, die als Reservefahrzeuge herangezogen werden) sind nahezu identisch ausgerüstet. Jede der Intensivstationen auf Rädern verfügt über EKG, Herzschrittmacher und Defibrillator, Beatmungsgerät, Absaugeinheit sowie alle nötigen Medikamente zur Wiederbelebung und Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen. Dazu kommen rettungstechnische Hilfsmittel wie Schaufeltrage, Vakuumschienen, Stiff-Necks, Handlampen etc., und selbstverständlich Schwebetisch und Fahrtragen. Die Kommunikation erfolgt jeweils über Hand- und Fahrzeugfunkgeräte und Autotelefone.

 

 

der Notarztwagen fährt gerade mit Blaulicht auf einen Einsatz im Bezirk Mödling

Dem Roten Kreuz stehen somit drei mobile Intensiveinheiten rund um die Uhr zur Verfügung. Das Fahrzeug 14/099 ist 24 Stunden am Tag mit einem Notarzt, einem Fahrer und zwei Notfallsanitätern mit spezieller Ausbildung im Krankenhaus Mödling stationiert und einsatzbereit. Es dient ausschließlich zur Erstversorgung lebensgefährlich verletzter oder erkrankter Patienten und zu deren Transport ins Krankenhaus (Primärtransport).

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