Katastrophenhilfe

Erdbeben in Japan: Das rote Kreuz beim Einsatz in den Katastrophengbieten.

 

Erdbeben, Tsunamis, Hurrikans, Hochwasser und Überschwemmungen: Wir leben in einem Jahrzehnt der Naturkatastrophen. Seit dem Jahr 2000 haben die Desaster weltweit etwa 2,8 Milliarden Menschen betroffen. Die Rotkreuz-Bewegung agiert als weltweites Hilfsnetzwerk mit der zentralen Aufgabe menschliches Leid zu lindern. Ziel der Rotkreuz-Katastrophenhilfe ist es, Menschen in Notsituationen rasch und unbürokratisch zu helfen. Diese Hilfe erfolgt finanziell, materiell und personell.

 

Für die Bewältigung von Großkatastrophen wie das Erdbeben in Haiti, das Millionen Menschen obdachlos machte, arbeiten Rotkreuz-Experten aus aller Welt Hand in Hand. Spezialeinheiten mit Schwerpunkten wie Gesundheit/medizinische Vorsorgung, Trinkwasser, Unterkunft, Telekommunikation, usw. funktionieren dann im Katastrophengebiet wie ein Räderwerk.

 

Das Österreichische Rote Kreuz verfügt über einen Katastrophenhilfsdienst, der für Einsätze im In- und Ausland jederzeit abrufbereit ist.

International hoch angesehen sind zum Beispiel die ÖRK-Spezialisten im Bereich Trinkwasser und Sanitär, Telekommunikation sowie Such- und Rettungsteams, die besonders nach Erdbeben zum Einsatz kommen. Einsätze und Hilfsmaßnahmen werden stets mit der Rotkreuz- bzw. Rothalbmondgesellschaft des betroffenen Landes und der internationalen RK-Bewegung abgestimmt. 

 

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