Verkehrsunfall mit Folgeunfall auf der S6
Am Donnerstagmorgen gegen 06:30 wurde der Rettungstransportwagen des Roten Kreuz Gloggnitz gemeinsam mit der Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf die S6 zwischen Maria Schutz und Gloggnitz alarmiert.
Bei der Anfahrt zur Unfallstelle wurde jedoch von den alarmierten Kräften kein Unfall in diesem Bereich gefunden. Kurz darauf stellte sich heraus, dass der Lenker, der unter Schock stand, nicht genau sagen konnte, wo er sich befinde. So entschieden die Einsatzkräfte die S6 weiter in Richtung Neunkirchen zu fahren und die Unfallstelle zu suchen. Diese befand sich schlussendlich im Bereich Grafenbach, Höhe Kilometer 11. Noch vor Eintreffen der Hilfskräfte ereignete sich ein Folgeunfall. Ein Lenker, der sich aufgrund der Unfallstelle erschrak, kam mit seinem Pkw im Kurvenbereich ins Schleudern, worauf er in weiterer Folge gegen die rechte Leitschiene krachte. Die S6 war zum Unfallzeitpunkt im Kurvenbereich teilweise rutschig. Hinzu kam, dass einige Fahrzeuglenker nicht die Geschwindigkeit anpassten, was eine weitere Gefahr für die Einsatzkräfte darstellte. Von der nachalarmierten zuständigen FF Gloggnitz Stadt, wurden die Bergungsarbeiten durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der FF Semmering wurde die Unfallstelle im Kurvenbereich abgesichert, um weitere Unfälle zu vermeiden. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen. Neben der FF Gloggnitz Stadt und Semmering stand eine Streife der Autobahnpolizei sowie das Rote Kreuz Gloggnitz im Einsatz.
Anwesende Kräfte
1 RTW Rotes Kreuz Gloggnitz
Freiwillige Feuerwehr Semmering
Freiwillige Feuerwehr Gloggnitz-Stadt
1 Streife Autobahnpolizeiinspektion Warth



