16.01.2012

Mehr als 16 Mal rund um die Welt ...

Die rund 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rot-Kreuz-Dienststellen Gmünd, Heidenreichstein und Schrems haben im Jahr 2011 mehr als 90.000 Dienststunden im Rettungs- und Krankentransportdienst geleistet. Dazu kommen noch rund 10.000 Stunden für Bereitschaftsdienste.

Dabei haben sie mit 14 Einsatzfahrzeugen 11.883 Einsätze bewältigt und 643.360 Kilometer zurückgelegt – das entspricht mehr als 16 Erdumrundungen.  Sie opfern ihre Freizeit, schenken Zeit und sind für die Menschen da, wenn sie Hilfe brauchen – aus Liebe zum Menschen. 

Die beiden Notarztwägen wurden im Jahr 2011 zu 956 Einsätzen gerufen. Zu 786  Primäreinsätzen bei akuten Notfällen kamen 170 Sekundärtransporte. Das sind Überstellungstransporte mit Notarztbegleitung von Krankenhaus zu Krankenhaus, die im Waldviertel nur vom Notarztwagen-Stützpunkt Gmünd angeboten werden. 

Für die Weiterbildung an den Dienststellen wurden mehr als 1.500 Stunden aufgewendet. Für Fortbildungen im Schulungszentrum in Tulln, für die umfangreiche Vereinstätigkeit wie Blutspendeaktionen, Altkleidersammlungen und Feste sowie für die Tätigkeiten im Bereich der Gesundheits- und Sozialen Dienste wie RufhilfePflegebettenverleih und Krisenintervention wurden noch unzählige weitere Stunden geleistet. 

Beachtliches haben auch die Lehrbeauftragten geleistet. 747 Personen besuchten im Vorjahr eine Erste-Hilfe-Ausbildung des Roten Kreuzes. In Zahlen bedeutet dies, dass insgesamt 14 Lehrbeauftragte 25 Erste-Hilfe-Grundkurse (16-stündig), 10 Führerschein-kurse (6-stündig), einen Kurs für Kindernotfälle und zahlreiche Auffrischungskurse abgehalten haben. 

Fest verankert in der Bevölkerung ist die Bereitschaft zum Blutspenden. Bei 23 Blutspendeaktionen im Bezirksstellenbereich konnten 2.696 Blutspender gezählt werden. 

Das Notruftelefon des Roten Kreuzes – die sogenannte Rufhilfe – nehmen 94 Personen in Anspruch. Dabei besteht auch die Möglichkeit, einen Wohnungsschlüssel beim Roten Kreuz zu deponieren, um im Ernstfall schnellere Hilfe zu erhalten. Ein weiteres Angebot im Rahmen der Sozialen Dienste ist der Pflegebettenverleih, den 25 Klienten nutzen. Im Regelfall wird das Pflegebett innerhalb nur eines Tages von geschulten RK-MitarbeiterInnen aufgestellt.

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