Kind trinkt Wasser aus einem Roktreuz-Wassertank
Sri Lanka Quelle: Rotes Kreuz
mosambik
p17829
110208 Sample shelter JC (3)
Internationale Rotkreuz-Hilfe im Sudan 2004
Internationale Rotkreuz-Hilfe im Sudan 2004

Mehr als 1,2 Milliarden Menschen – ein Fünftel der gesamten Weltbevölkerung - leben in extremer Armut, das heißt mit weniger als einem Euro pro Tag. Zudem haben 41 Prozent der Bevölkerung weltweit keinen Zugang zu sauberem Wasser oder sanitären Anlagen. Dadurch werden Armutskrankheiten wie Durchfall hervorgerufen und auf Grund unzureichender medizinischer Versorgung ist die Lebenserwartung vieler Menschen in Entwicklungsländern sehr niedrig. Tausende Kinder sterben jährlich durch verunreinigtes Wasser an Krankheiten wie Cholera. Malaria tötet pro Jahr über eine Million Menschen, die meisten davon in Afrika.

 

Von der Katastrophenhilfe zur EZA

 

Die langfristige und nachhaltige Hilfe des Österreichischen Roten Kreuzes innerhalb des größten humanitären Netzwerks weltweit, der Internationalen Rotkreuz-/Rothalbmondbewegung, schließt nahtlos an die Katastrophenhilfe an. Während viele Katastrophenhelfer Erdbebengebiete oder überschwemmte Regionen verlassen, nachdem die größte Not der Bevölkerung gelindert wurde, beginnen wir mit Rehabilitationsmaßnahmen. So werden u.a. Häuser in, von Tsunamis oder Erbeben, zerstörten Gebieten mit der Rotkreuzgesellschaft vor Ort errichtet.

 

Tätigkeitsfelder des Österreichischen Roten Kreuzes in der EZA

 

In der EZA unterstützt das Österreichische Rote Kreuz vor allem in den Bereichen Wasser- und Siedlungshygiene, Basisgesundheitsversorgung und ganz allgemein im Kapazitätsaufbau nationaler Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in Entwicklungsländern. Damit trägt das Österreichische Rote Kreuz zur Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen bei.

 

Ausführliche Informationen des Österreichischen Roten Kreuzes über Entwicklungszusammenarbeit finden Sie hier.

socialshareprivacy info icon