10.09.2017 16:07

Rotes Kreuz lädt zum 2. Wr. Neustädter Notfallkongress

Das Rote Kreuz Niederösterreich trägt seit Beginn des modernen Rettungswesens ei-nen wesentlichen Teil der präklinischen Versorgung in NÖ. Wr. Neustadt als Statutar-stadt ist bereits seit langem ein führendes Zentrum der Forschung und (Notfall)medizin. Daher lädt das Rote Kreuz Wr. Neustadt heuer bereits zum zweiten Mal zum Wiener Neustädter Notfallkongress. Entsprechend der Entwicklung des Notarztwesens der ver-gangenen Monate steht die Veranstaltung unter dem Titel „Changes – Notfallmedizin vom Gestern ins Morgen“.

Rotes Kreuz lädt zum 2. Wr. Neustädter Notfallkongress

Das Rote Kreuz Niederösterreich trägt seit Beginn des modernen Rettungswesens einen wesentlichen Teil der präklinischen Versorgung in NÖ. Wr. Neustadt als Statutarstadt ist bereits seit langem ein führendes Zentrum der Forschung und (Notfall)medizin. Daher lädt das Rote Kreuz Wr. Neustadt heuer bereits zum zweiten Mal zum Wiener Neustädter Notfallkongress. Entsprechend der Entwicklung des Notarztwesens der vergangenen Monate steht die Veranstaltung unter dem Titel „Changes – Notfallmedizin vom Gestern ins Morgen“.

 

„Voller Stolz darf ich betonen, dass die Notfallmedizin in Wr. Neustadt einen hohen Stellenwert einnimmt“, erklärt Mag. Klaus Schneeberger, Bürgermeister der Statutarstadt Wr. Neustadt. „Mit dem Roten Kreuz und dem Landesklinikum, die Hand in Hand die Versorgung der Menschen aus der Region sicherstellen, mit MedAustron, dem modernen Zentrum für Ionentherapie sowie mit dem Stützpunkt des Notarzthubschraubers „Christophorus 3“ verfügt unsere Stadt über eine gut ausgebaute medizinische Infrastruktur. Deshalb freut es mich besonders, dass Wiener Neustadt nun Austragungsort des 2. Notfallkongresses rund um den Themenkomplex „Changes Notfallmedizin vom Gestern ins Morgen“ ist.“

 

Gerade was die Forcierung von Weiterbildung und den Erfahrungsaustausch in der Notfallmedizin betrifft, wird dieser Kongress neue Maßstäbe setzen. „Es freut mich, dass das Rote Kreuz Wiener Neustadt einen kräftigen Impuls für eine noch effizientere und bessere Notfallmedizin setzt“, meint Schneeberger. Der Notfallkongress wird alle zwei Jahre in Wr. Neustadt veranstaltet, alternierend sowohl zum Notfallsymposium in Innsbruck als auch zum Intensivpflegekongress in Wr. Neustadt selbst, der zuletzt 2016 ausgetragen wurde.

 

„Das Österreichische Rettungswesen ist gemeinnützig und nicht auf Gewinn orientiert. Ermöglicht wird diese Dienstleistung für die Österreichische Bevölkerung dank der Zehntausenden Freiwilligen, die sich für Menschen in Not engagieren. Das hat sich mittlerweile seit Jahrzehnten bewährt“, meint Präsident General Josef Schmoll, BA, Rotes Kreuz Niederösterreich. „Wir sind in Österreich noch dazu in der glücklichen Lage, flächendeckend ein System anbieten zu können, bei dem der Notarzt im Notfall gemeinsam mit den Sanitäter/innen vor Ort die Verletzten versorgt. International genießen wir dadurch große Anerkennung, denn nur ganz wenige Länder bieten solch eine Form des Rettungswesens.“

 

Gerade deshalb sieht man beim Roten Kreuz aber auch die Wichtigkeit, auf aktuelle Entwicklungen einzugehen, um so die bestmögliche Versorgung der Patient/innen sicherstellen zu können. „Mit der Umstellung auf das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) haben wir das System in Niederösterreich weiter vereinheitlicht und optimiert. Mit dem NEF-System haben wir das modernste, am Markt verfügbare Einsatzmittel in den Dienst gestellt“, erläutert Schmoll. „Besonders wichtig ist für das Rote Kreuz jedoch im Rahmen dieses Kongresses auch, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten zu können. Moderne Rettungstechniken werden hier ebenso thematisiert wie Intensivtransporte oder der kindliche Notfall.

 

„Der Kongress ist die optimale Gelegenheit, wichtige Themen anzusprechen und vor allem einen Blick in die Zukunft der Notfallmedizin zu werfen“, meint Primarius Dr. Helmut Trimmel, Wissenschaftlicher Leiter des Notfallkongresses. „Auf dem Programm stehen unter anderem Themen wie aktuelle Rechtsfragen in der Notfallmedizin, erste Erfahrungen im Bereich der 24-Stunden-Flugrettung, Zukunft der Traumaversorgung oder Großunfallkonzept eines Klinikums am Beispiel des Landesklinikums Wr. Neustadt.“

 

„Nach der großen Akzeptanz unserer ersten Veranstaltung im Jahr 2015 haben wir uns entschlossen, heuer den 2. Wiener Neustädter Notfallkongress auszurichten. Wir haben 140 Anmeldungen und damit ‚full house‘ und das freut uns natürlich besonders“, sagt Bezirksstellenleiter Stefan Koppensteiner, Rotes Kreuz Wr. Neustadt. „Das Rote Kreuz Niederösterreich trägt seit Beginn des modernen Rettungswesens den Großteil der präklinischen Versorgung in NÖ. Wr. Neustadt ist ebenfalls seit langem ein führendes Zentrum der Forschung und (Notfall)Medizin, hier sollen nur das Landesklinikum mit dem NÖ Zentrum für Patientensicherheit und Simulation in Hochegg, der Notarzthubschrauber Christophorus 3 oder MedAustron genannt werden. In der bewährten Form wollen wir allen an der Notfallversorgung Beteiligten auch diesmal ein spannendes Programm bieten, in dem weder aktuelle Entwicklungen noch praxisrelevante Workshops zu kurz kommen.“

 

„Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Organisatorinnen und Organisatoren der Rotkreuz-Bezirksstelle Wiener Neustadt für die intensiven Vorbereitungen für diesen Kongress bedanken“, meint Koppensteiner. Diese Veranstaltung wird unterstützt von der Raiffeisen Regionalbank Wiener Neustadt und der Arena Nova Betriebsges.m.b.H.

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