Warnung: traumatische Reaktionen können bei nachfolgenden Bildern hervorgerufen werden!

Die Realistische Notfalldarstellung (kurz: RND) ist eine Sondereinheit des Österreichischen Roten Kreuzes.

 

Mit 1.1.2004 traten die "Richtlinien für die Arbeit der Realistischen Notfalldarstellung" des NÖ Roten Kreuzes in Kraft. Darin sind die Namensgebung, die Aufgabengebiete, die Kennzeichnung und Bekleidungsvorschrift sowie Sicherheitsbestimmungen für die Figuranten verankert.

 

Die Aufgabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der RND ist die Darstellung von Notfallsituationen, damit Helfer möglichst real die Versorgung von Notfallpatienten trainieren können. Die Darstellung bezieht sich auf die Gestaltung des Umfeldes (Aufbau der Unfallsituation etc.), dem Schminken von Verletzungen bzw. Krankheitsbilder sowie auf das verbale und nonverbale Mimen des Zustandes vor und während der Versorgung. Ziel ist es den Helfer dahin vorzubereiten, Notfälle richtig einzuschätzen und eine entsprechende Hilfeleistung durchzuführen.

 

Einsatzgebiete sind neben der Ersten Hilfe- und Rettungssanitäter- Aus- und Fortbildung (in NÖ seit 2003 Pflicht bei der RS-Ausbildung!), auch bei der Feuerwehr, dem Schulsanitätsdienst oder bei Katastrophenübungen.

 

Die Ursprünge der Realistischen Notfalldarstellung sind bereits im Ersten Weltkrieg zu finden. Die britische Armee engagierte Berufsschauspieler, Sanitäter auf den Anblick schwerer Verletzungen vorzubereiten. Heute wird nur dermatologisch getestete Theaterschminke verwendet um Wunden, Verbrennungen oder ähnliches nach zu bilden.

 

 

Die Mitarbeiter der RND können auch von anderen Einsatzorganisationen (ganz egal ob Feuerwehr, Polizei, Bundesheer oder anderen Rettungsorganisationen) angefordert werden.

 

Hier sehen Sie unsere Mitarbeiter der RND.

Hier können Sie Mitarbeiter unseres RND-Teams werden.

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