Tragischer Unfall auf Umfahrungsstraße
Am späten Abend des 30. Juni ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der B14 in Klosterneuburg. Ein Lenker wurde dabei getötet, acht weitere Personen verletzt.
In der Nacht von Samstag verlor ein Lenker auf der Umfahrungsstrasse, Höhe Stift, die Kontrolle über seinen mit vier weiteren Personen besetzten PKW. Er geriet dabei auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Taxi, in dem sich neben dem Fahrer eine Frau und ein Kind befanden. Ein nachkommender Lenker konnte nicht mehr ausweichen und wurde ebenfalls in den Unfall verwickelt.
Sechs Rotkreuz-Fahrzeuge im Einsatz
Der Notarzt- und zwei Rettungswagen des Roten Kreuz Klosterneuburg wurden alarmiert. Kurze Zeit später trafen auch der Notarztwagen aus Korneuburg und zwei weitere Rettungsmittel aus Stockerau und Gerasdorf am Unfallort ein.
Alle Bemühungen blieben erfolglos
Das erste Fahrzeug wurde so sehr beschädigt, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr Klosterneuburg hydraulisches Rettungsgerät einsetzen mussten, um den Sanitätern den Zugang zu den Patienten zu ermöglichen. Trotz aller Bemühungen verstarb der Lenker an den Folgen seiner Verletzungen. Die weiteren vier Insassen wurden zum Teil schwer verletzt.
Verletzte in vier Krankenhäuser gebracht
Das im Taxi mitfahrende vierjährige Kind wurde, entgegen ersten Vermutungen, zum Glück ebenso wie die anderen beiden Personen nur leicht verletzt. Die Patienten wurden zur Behandlung und Abklärung in die Krankenhäuser Klosterneuburg, Korneuburg, Tulln und Krems gebracht.
Nachfolgender Verkehr missachtet rote Ampel
Vor der Unfallstelle bildete sich rasch ein Stau. Es fuhren aber auch dann noch Fahrzeuge in den Straßenbereich ein, als die Ampeln an der Zufahrt zu diesem Teilstück der Umfahrung bereits auf Rot gestellt waren. Dadurch kam es beim Abtransport der Verletzten zu Behinderungen, die vermeidbar gewesen wären.
Gefährdung durch Unaufmerksamkeit
Leider kommt es bei Einsätzen immer wieder zu gefährlichen Situationen. Verkehrsteilnehmer sind unaufmerksam oder fahren in bereits abgesperrte Bereiche ein. Neben einer möglichen Behinderung stellt dieses Verhalten auch ein immenses Risiko für die Einsatzkräfte dar.
Bitte achten Sie daher immer auf Ampeln, Warnschilder und Hinweise der Einsatzkräfte. Danke.
Rückfragehinweis:
Rotes Kreuz Klosterneuburg
Ing. Christian Tawfik
presse@rk-klosterneuburg.at



