22.12.2017 23:07

Zugsunglück in Kritzendorf - Rotes Kreuz im Großeinsatz

Vier schwer- und acht leichtverletzte Personen – so lautet das Resümee des Einsatzes heute Abend in Kritzendorf.

Zugsunglück in Kritzendorf - Rotes Kreuz im Großeinsatz

„Dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte von Polizei, Rotem Kreuz, Feuerwehr und natürlich den ÖBB ist der Einsatz sehr schnell abgelaufen. Bei dem Zusammenstoß zweier Züge mussten letztendlich vom Roten Kreuz vier schwer- und acht leichtverletzte Patienten versorgt und in die Krankenhäuser gebracht werden. Wir waren mit 21 Rettungs- und neun Notarztmitteln, eines davon der Christophorus 2, vom Roten Kreuz sowie der Wiener Rettung vor Ort, um eine schnellstmögliche Versorgung gewährleisten zu können. Insgesamt standen rund 100 Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – großteils Sanitäter aber auch Kommando und Krisenintervention – im Einsatz. Weitere rund 60 Mitarbeiter sowie 5 Notärzte befanden sich bereits auf Bereitschaft an den Rotkreuz-Bezirksstellen“, erklärt Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz Niederösterreich, der sich selbst vor Ort ein Bild machte.

 

Anfangs musste man noch von einer weit größeren Verletztenzahl ausgehen, daher wurden Rotkreuz-Mitarbeiter/innen in Bereitschaft versetzten. Der Einsatz wurde zum größeren Teil von freiwilligen, aber auch von hauptberuflichen Mitarbeiter/innen abgewickelt. „So viele Menschen in so kurzer Zeit vor Ort zu haben, das ist der Kern des Freiwilligenwesens“, meint Schmoll. „Danke an alle Kolleginnen und Kollegen, die heute so schnell bereit waren, ihren Dienst Aus Liebe zum Menschen zu tun. Ihr habt großartige Arbeit geleistet.“

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