Grippewelle lässt Blutkonservenvorrat schrumpfen:Rot Kreuz-Blutspendeaktion in der Kremser Bank
Das „Notfallmedikament“ Blut wird jeden Tag, rund um die Uhr, benötigt. „Viele unserer Spenderinnen und Spender sind verkühlt oder haben eine Grippeerkrankung. Unser Vorrat schrumpft täglich“, erklärt Dr. Eva Menichetti, medizinische Leiterin der Blutspendezentrale. Viele Blutspender sind auch aufgrund der Feiertage oder einer Urlaubsreise nicht zum Blut spenden gekommen. Um die Versorgung mit Blutprodukten gewährleisten zu können, organisiert das Rote Kreuz Krems am Samstag, 21. Jänner eine Blutspendeaktion. Die Kremser Bank unterstützt das Rote Kreuz und stellt den Ferdinand Dinstl-Saal zur Verfügung. Die zentrale Lage am Kremser Bahnhofplatz (ehemaliges Zentralkino) macht das Blutspenden besonders einfach.

v.l.n.r.: Blutspende-Organisatorin Gudrun Kalchhauser, Spenderin Conny Amon, Sr. Simone und Dr. Paul Teren von der Blutspendezentrale des Roten Kreuzes.
Von 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr stehen die Abnahmeteams im Festsaal der Kremser Bank im Einsatz. Kurze Wartezeiten sind durch 2 Tester sichergestellt - trotz der genauen Untersuchung. Und die Freigabe zum Spenden erfolgt durch einen Arzt, wodurch es zu einer weiteren Qualitätverbesserung kommt und der Spender auch noch medizinische Fragen vor der Spende stellen kann. Personen, die zum ersten Mal Blut spenden, werden ersucht, einen amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen. Erstspender müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Eine Gesetzesnovelle hat aber die Altersobergrenze für Spender aufgehoben.
Blutkonserven sind Notfallmedikamente und viele Menschen haben nur deshalb schwere Verletzungen überlebt, weil sie mit bis zu 370 Blutkonserven versorgt werden konnten. Die Blutspendezentrale des Österreichischen Roten Kreuzes ist in der Lage, in kurzer Zeit die nötigen Konserven zur Verfügung zu stellen. Genau deshalb ist jede Spende so wichtig. Jede Blutspende kann Leben retten - vielleicht ist es das nächste Mal das Leben eines Freundes?
