Krisenintervention
Das Kriseninterventionsteam besteht aus Mitarbeitern, die nach einer speziellen Ausbildung in der Lage sind, psychologische Erste Hilfe zu leisten, und die Angehörigen bei organisatorischen Maßnahmen zu unterstützen.
Das Kriseninterventionsteam kommt zum Einsatz, wenn Einsatzkräfte eine weiterführende Betreuung für notwendig erachten und die betroffenen Personen dem auch zustimmen.
Die Betreuer werden von den Einsatzkräften an den Notfallort berufen. Die Alarmierung erfolgt von Notarzt, Sanitäter, Exekutive, Feuerwehr, Bergrettung oder sonstigen Einsatzkräften über den Weg der Rettungsleitstelle.
Dem Betreuten entstehen keine Kosten!
Stellt der Notarzt zum Beispiel den Tod eines Patienten fest, dann kann auf Wunsch des Angehörigen das Kriseninterventionsteam gerufen werden, dessen Aufgabe nun darin besteht, den/die Angehörigen zu stabilisieren und bei organisatorischen Maßnahmen zu unterstützen (z.B.ein soziales Umfeld aufbauen, weitere Angehörige, Nachbarn oder Bestattung verständigen).
Falls das Kriseninterventionsteam nicht ausreicht, kann vom KIT-Mitarbeiter rund um die Uhr eine mobile psychosoziale Fachkraft hinzugezogen werden.
Indikationen für den Einsatz des Kriseninterventionsteams sind:
- Betreuung von Angehörigen nach Todesfällen durch Erkrankung, Verletzung oder Suizid
- Betreuung von Angehörigen nach dem Abtransport lebensgefährlich verletzter oder erkrankter Personen
- Betreuung der Angehörigen vermisster Personen
- Betreuung von Personen nach Verlust ihrer Lebensgrundlage
- Betreuung von Angehörigen nach Kindernotfällen
- Überbringen von Todesnachrichten (gemeinsam mit der Exekutive)
- Betreuung bei akuter Suizidalität und Angstzustände
- Betreuung von Angehörigen nach Großschadensereignissen
Ansprechpartner
Überregional
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Gesundheit- und Soziale Dienste:
Sparkasse NÖ Mitte West AG
Blz: 20256
Kontonummer: 4200 022244


