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Die Bezirksstelle Schwechat, ein markanter Punkt an der Kreuzung der Bundesstraße 9 mit der Bundesstraße 10, steht seit über 50 Jahren rund um die Uhr für ihre Bevölkerung im Einsatz.   Im Jahre 1954 erlangte die Stadt Schwechat, die während des Krieges in Wien eingemeindet war, wieder ihre Eigenständigkeit. Damit war auch die Notwendigkeit gegeben, eine eigene Rettungsstation zu errichten, um im Bedarfsfall den Bürgerinnen und Bürgern fachlich qualifiziert und professionell rund um die Uhr helfen zu können. Klein war der Beginn und bescheiden die Möglichkeiten, vielfältig allerdings die Aufgaben. Man benötigte daher Personal, Fahrzeuge, Sanitätsmaterial und eine Unterkunft.

Der im März 2009 fertiggestellte NAW Schwechat am Tag der Auslieferung

Die erste Dienststelle wurde auf dem Alanovaplatz errichtet, die Bezirksstelle Bruck/Leitha bildete vorerst die Rettungssanitäter aus, neben zunächst zwei hauptamtlichen Mitarbeitern übernahm die Feuerwehr des Brauhauses Schwechat während der Nachtstunden den Sanitätsdienst. Im Zuge des Ausbaus der Stadt Schwechat zu einem Handels- und Verkehrsknotenpunkt und auch durch die Nähe zum Flughafen wurde der Rettungs- und Krankentransportdienst stetig ausgebaut, neue Aufgaben kamen hinzu. Die Zahl der freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg sukzessive und die alte Rettungsstation platzte bald aus allen Nähten. Am 5. Mai 1962 erfolgte daher die Grundsteinlegung zum neuen Gebäude auf dem Areal beim Kugelkreuz.

ie Vizepräsidentin Fr. Dr. Elfriede Wilfinger und Thomas Wallisch überreichen das Schild für den ernannten GSD Bezirksstellenstützpunkt an den Bezirksstellenleiter Helmut Brezina und GSD Bezirksstellenstützpunktleiter Dr. Manfred Korian

Zu Beginn der 1990er Jahre wurde die Bezirksstelle Schwechat zu einem Notarztwagen-Stützpunkt, seit 2008 ist sie auch ein GSD-Stützpunkt. Auch wenn unser Haus wieder dringend bauliche Veränderungen benötigt, ist die Bezirkstelle Schwechat eine moderne Rot-Kreuz-Station mit über 200 freiwilligen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unterstützt von Zivildienern, die 24 Stunden lang 365 Tage im Jahr für ihre Bevölkerung im Einsatz stehen. Neben dem Rettungs- und Krankentransportdienst, sowie der notfallmedizinischen Versorgung durch das Team des Notarztwagens, bieten wir für die Bevölkerung Kurse in Erster Hilfe an, stellen im Bedarfsfall Kriseninterventionsteams, bieten Dienste im Rahmen des GSD (von Rufhilfe bis betreutes Reisen) an, organisieren Blutspendeaktionen und sind in Großschadens- und Katastrophenfällen rasch und jederzeit einsatzbereit. Darüber hinaus kooperieren wir mit dem „Verein Ärztlicher Notfalldienst“ und stellen an Wochenenden und Feiertagen einem praktischen Arzt Räumlichkeiten für die Abhaltung von ärztlichen Sprechstunden zur Verfügung.

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