22.02.2010

Autobusunfall: Rotkreuz-Großeinsatz auf der A21

Gemeinsam mit anderen Einsatzorganisationen organisierte das Rote Kreuz die Patientenversorgung und die psychosoziale Betreuung nach dem schrecklichen Busunfall auf der Außenringautobahn.

(c) Bezirksfeuerwehrkommando Mödling

Mehr als zwei Stunden lang kämpften in der Nacht auf Montag insgesamt 64 SanitäterInnen – davon 6 Notärzte – gegen die Folgen eines verheerenden Unfalls auf der Wiener Außenringautobahn. Ein Reisebus aus dem Kosovo war mit zwei Lkw kollidiert. Die Bilanz: 6 Tote und  34 Verletzte. „Es war ein furchtbares Bild: Menschen irrten auf den Fahrbahnen umher, überall waren Fahrzeugteile und Gepäck verstreut“, berichtet Rotkreuz-Einsatzleiter Harald Frimmel. Nachdem die Verletzten in die umliegenden Krankenhäuser transportiert worden waren, organisierte das Rote Kreuz Niederösterreich auch einen gemeinsamen Einsatz verschiedener Kriseninterventionsteams. Die Bezirkshauptmannschaft Mödling richtete in Traiskirchen einen Stützpunkt ein, wohin die Leichtverletzten nach ambulanter Behandlung gebracht wurden, auch die von überall her eintreffenden Angehörigen sammelten sich in Traiskirchen. Insgesamt waren zwölf MitarbeiterInnen des Kriseninterventionsteams im Einsatz, davon sechs vom Roten Kreuz zwei von der Notfall-Seelsorge, einer vom Arbeiter Samariterbund und zwei von der Akutbetreuung.

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