Rotkreuz-Spenden erreichen Flutopfer direkt
Rotkreuz-Generalsekretär Wolfgang Kopetzky erläutert im ORF-Interview den direkten Weg der Hilfe von Österreich nach Pakistan.
Spenden an das Rote Kreuz kommen bei den Flutopfern in Pakistan an. Das internationale Rotkreuz-Netzwerk hat bisher 200.000 Menschen mit Lebensmitteln versorgt, weitere 70.000 haben andere Hilfsgüter erhalten.
In dieses Netzwerk ist auch das Österreichische Rote Kreuz eingebunden. Zusätzlich ist ein Delegierter aus Österreich in Muzaffarabad und koordiniert die Verteilung der Hilfsgüter, die mit Spendenmitteln aus Österreich angekauft wurden.
Weltweit ist die Spendenbereitschaft für die Katastrophenhilfe in Pakistan enttäuschend. Die UNO vermutet, dass das schlechte Image Pakistans daran schuld ist. "Pakistan ist ein Land, das für uns Österreicher sehr weit entfernt ist. Man weiß bei uns in Österreich relativ wenig über dieses Land. Ich glaube, wichtig ist es, dass wir den Menschen, die sich hier in Not befinden, möglichst rasch Hilfe zukommen lassen", sagte Rotkreuz-Generalsekretär Wolfgang Kopetzky in der Zeit im Bild.
Das Rote Kreuz ist durch seine nationale Schwesterngesellschaft in Pakistan gut verankert. 130.000 Mitarbeiter des Pakistanischen Roten Halbmonds garantieren mit ihrer Arbeit, dass die Hilfe auch dort ankommt, wo man sie braucht. Wolfgang Kopetzky: "Wir haben eine sehr, sehr enge Verbindung zum Pakistanischen Roten Halbmond. Insofern arbeiten wir in einem sehr verlässlichen Netzwerk und wissen, dass unsere Hilfe wirklich ankommt bei den Bedürftigen."

