MKE und MLS - was steckt dahinter?

Unter Mobile Kommunikationseinheit (MKE) wird die gesamte Einheit (Fahrzeug und Mannschaft) zusammengefasst. Mobile Leitstelle (MLS) bezeichnet das Fahrzeug an sich.

MKE und 144-Notruf NÖ

Der Begriff Mobile Leitstelle ist irreführend, da keine Leitstellenarbeit an sich im Einsatzfall erledigt wird. Alarmierung und Disposition sowie das Errichten und Betreuen einer Hotline bei Großunfällen und Katastrophen bleibt natürlich bei 144-Notruf NÖ. Die MKE soll als fixer Ansprechpartner für 144-Notruf NÖ vor Ort dienen und so die Kommunikation zu Einsatzstab und Einsatzleiter sichern. Kommunikation mit Fremdorganisationen (z.B. aus einem anderen Bundesland) oder mit Einheiten mit anderem Funkstandard (z.B. 4m oder 2m – Funk) sind über die MLS möglich.


Wünschenswert wäre ein Notruf-Mitarbeiter in der MLS oder via abgesetzten Arbeitsplatz im Einsatzstab, um die Informationen gleich vor Ort zusammenführen zu können.

Großambulanzen

Auch bei Großambulanzdiensten wäre eine Zusammenarbeit denkbar. Aufgrund der Zweiteilung des Fahrzeuges in einen Arbeitsraum mit 4 Arbeitsplätzen (2 Funk- / Computerarbeitsplätze mit je 2 Bildschirmen und 2 Laptoparbeitsplätze) und einen Besprechungsraum (mit 4 Sitzplätzen, Großdisplay sowie Telefon und Funk) eignet es sich hervorragend als Besprechungsort mit Einsatzleiter, Chef der Security, Veranstalter, … Sollte eine Schnittstelle zwischen Einsatzleitsystem von 144-Notruf NÖ und Stabsprogramm des Roten Kreuzes benötigt werden, bietet sich die MLS ebenfalls an. Auch bezüglich Verleihressourcen wäre eine Bündelung möglich (z.B. TETRA-Funkgeräte mit aktiviertem GPS und Zubehör).

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