01.09.2017 14:00

Zu Besuch: Innenminister Wolfgang Sobotka

Bei einem Training der Suchhundestaffel des Roten Kreuzes Niederösterreich im Tritolwerk kam kurzerhand Innenminister Sobotka zu Besuch, um sich von der wertvollen Arbeit der Suchhundestaffel persönlich zu überzeugen. In Empfang genommen wurde er durch Präsident Josef Schmoll und den Landeskommandanten der Rotkreuz-Suchhunde in Niederösterreich, Hugo Karner

Zu Besuch: Innenminister Wolfgang Sobotka
Fotocredit: Daniel Steiner

„Es ist beeindruckend, was die Suchhundeteams leisten“, erklärt Minister Sobotka. „Das freiwillige Engagement, das die Mitglieder des Roten Kreuzes und ihre vierbeinigen Freunde an den Tag legen, ist nicht selbstverständlich. Ich möchte mich an dieser Stelle für diesen Einsatz im Dienste am Menschen ganz herzlich bedanken, denn wenn Angehörige vermisst werden ist eines wichtig: schnell und kompetent da zu sein, unabhängig von Uhrzeit und Wetterlage, um dem in Not geratenen oder auch verirrten Menschen zu helfen. Danke!“

Die Suchhundestaffeln des Roten Kreuzes werden gerufen, wenn ein Mensch vermisst wird und eine erste Suche erfolglos blieb. Sie sind 365 Tage im Jahr, sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag einsatzbereit und können jederzeit über Notruf 144 alarmiert werden. „Die Mitglieder der Rotkreuz-Suchhundestaffel sind ehrenamtlich im Einsatz, der Einsatz selbst ist mit keinerlei Kosten verbunden“, erklärt Josef Schmoll, Präsident des Roten Kreuzes Niederösterreich. „Das gilt aber nicht nur für das Inland – wir haben eigene Einsatzüberprüfungen, die es den Teams dann auch ermöglichen, im Ausland in den Einsatz zu gehen. Beispielsweise nach einem Erdbeben, einem Hangrutsch oder einer Schlammlawine sind auch unsere Rotkreuz-Suchhundeteams aus Österreich immer wieder vor Ort dabei, um Menschenleben zu retten.“

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