Für Gemeinden

Foto: Sepp Kainzner via Club NÖ
Foto: Sepp Kainzner via Club NÖ

Bewerben Sie sich jetzt!

Sie haben den Mehrwert von Freiwilligen für Ihre Gemeinde schon lange erkannt? Sie schätzen diesen Idealismus, unterstützen die Interessen ehrenamtlich engagierter BürgerInnen und fördern damit die Freiwilligkeit? Dann sagen Sie uns einfach „wie“ und bewerben Sie sich für Henri. Der Freiwilligenpreis für Gemeinden.

 

In Niederösterreich gibt es bereits zahlreiche Gemeinden, die vorbildliche Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamtes setzen. Dieser Preis soll auch dahingehend wirken, dass noch mehr Gemeinden dazu angeregt werden, sich aktiv diesem Thema zu widmen.

 

Warum soll eine Gemeinde die Freiwilligkeit fördern?

Gemeinden sind bei der Bereitstellung diverser Infrastrukturen oft vom freiwilligen Engagement ihrer BürgerInnen abhängig, sei es nun im Rettungs- und Sanitätsdienst, in der Feuerwehr, in der Flüchtlingsbetreuung oder in der Katastrophenhilfe, um nur einige Beispiele zu nennen. Ohne die Mithilfe von freiwilligen HelferInnen wären derartige Leistungen schwer finanzierbar. Freiwilliges Engagement bedeutet mehr Lebensqualität in der Gemeinde und trägt darüber hinaus wesentlich zu einem funktionierenden Miteinander sowie zu einer gestärkten Bindung an den Heimatort bei. Somit erweist sich Freiwilligkeit oftmals als ein Instrument, mit dem der Abwanderung aktiv entgegengesteuert werden kann.
Freiwilligkeit kann allerdings nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn es eine kontinuierliche Weiterentwicklung gibt, wenn auf die gewandelten Bedürfnisse und Herausforderungen von Ehrenamtlichen eingegangen und das Engagement nicht als Selbstverständlichkeit gesehen wird. Die Unterstützung auf kommunaler Ebene ist hierfür unerlässlich! 

Wie kann eine Gemeinde die Freiwilligkeit fördern?

So vielfältige Facetten die Freiwilligkeit aufweist, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten der Freiwilligenförderung auf kommunaler Ebene:
Dies kann beispielsweise durch verschiedene Formen öffentlicher Danksagung, die Teilnahme der Mitglieder des Gemeindevorstandes an Veranstaltungen der Freiwilligenorganisation oder die Zurverfügungstellung von Räumlichkeiten bzw. Dienstleistungen der Gemeinde ausgedrückt werden. Kostenloser Eintritt für das Gemeindefreibad oder Zuschüsse für Vereinsausflüge sind weitere beispielhafte Maßnahmen, die zur Förderung der Freiwilligkeit beitragen können. Nicht vergessen werden darf die Sensibilisierung aller Altersgruppen für freiwilliges Engagement und auch Initiativen in Zusammenhang mit der freiwilligen Blutspende.

Teilnahmeberechtigung

Jede niederösterreichische Gemeinde, die sich für Freiwilligkeit einsetzt, kann für Henri. Der Freiwilligenpreis vorgeschlagen werden. Freiwilligenfreundliche Gemeinden können sowohl von BürgerInnen, Gemeindebediensteten und Angehörigen von Freiwilligenorganisationen im Ort als auch von BürgermeisterIn und/oder Gemeinderat eingereicht werden.

Preisverleihung

Die offizielle Preisverleihung findet am 11. Oktober 2016 im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung in Tulln statt.  Eine Einladung wird zeitgerecht verschickt.
Die preisgekrönte Gemeinde erhält nachstehende Anerkennungen:

  • Henri. Der Freiwilligenpreis – eine formschöne Statuette
  • Verleihung der Tafel: „Freiwilligenfreundliche Gemeinde“
  • Präsentation der Maßnahmen zur Freiwilligenförderung bei der Preisverleihung
  • Veröffentlichung und Vorstellung des Siegerprojektes in Rotkreuz-Medien, einer eigens dem Freiwilligenpreis gewidmeten Publikation der Schriftenreihe des Club Niederösterreich und Medien der Kooperationspartner
  • kostenloser Erste-Hilfe-Kurs für 15 Teilnehmer/innen
  • Berechtigung, die Bezeichnung „Freiwilligenfreundliche Gemeinde 2016“ in der E-Mailsignatur oder dem Briefpapier zu führen.
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