Zwischen Wunsch und Verpflichtung - Beim Pflegen und Betreuen gesund bleiben

In Österreich leben mind. 400 000 pflegebedürftige Personen (ca. 5% der Bevölkerung). Die meisten dieser somatisch und/oder psychisch erkrankten Personen werden zu Hause gepflegt und betreut. Aber auch in der
Begleitung von pflegebedürftigen Menschen in stationären Einrichtungen übernehmen Angehörige wichtige Aufgaben.

 

Die überwiegende Zahl der pflegenden Angehörigen ist selbst bereits über 50, viele von ihnen sind aber auch bedeutend älter. Sie betreuen zumeist ihre betagten Eltern oder die eigenen Lebensgefährten. Auf der anderen Seite gibt es viele (jüngere) Eltern, oft Alleinerziehende, die sich um ihre Kinder mit Beeinträchtigungen kümmern. Und es gibt Kinder und Jugendliche, die in ganz jungen Jahren schon für die kranke Mutter oder den kranken Vater sorgen – oft im Verborgenen, ohne dass die Umgebung davon allzu viel mitbekommt.

 

Bei aller Unterschiedlichkeit der Wünsche, Situationen und Ressourcen stellt die Pflege und Betreuung aber für beide Seiten eine große Belastung dar (vgl. http://www.ig-pflege.at/)

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