Am 13. März organisierte die Krankenhausleitung gemeinsam mit der Feuerwehr und dem Roten Kreuz Braunau eine Übung am Gelände des Krankenhauses. Annahme war ein Brand in der Baustelle der neuen Akutgeriatrie.

 

Bei der Feuerwehr wurde Alarmstufe 3 ausgelöst, was für diese Übung bedeutete: 22 Fahrzeuge und ca. 100 Mann. Vom Roten Kreuz rückten 30 Sanitäter an, darunter MSE-Mitarbeiter des gesamten Bezirks.

Geplant war, eine Verletztenablage im Bereich der Dialyse sowie eine weitere in der Schleifmühlgasse einzurichten. Kurzfristig wurde die Verletztenablage bei der Dialyse in das Krankenhaus in den Bereich Buffet/Lift verlegt.

Die Patienten wurden von der Feuerwehr mittels Drehleiter in die Schleifmühlgasse gerettet und dort den Sanitätern übergeben. Von der anderen Seite wurden schwerer verletzte Patienten über die Baustellentreppe in die zweite Patientenablage gebracht. Dort wurden sie jeweils von den Sanitätern erstversorgt und anschließend der krankenhaus-internen Triage in der Unfallambulanz übergeben.

Die eine oder andere Erkenntnis zur Verbesserung konnte schon gewonnen werden: die Kommunikation mit den Handfunkgeräten war nicht über alle Stationen möglich, sodass es zu kleineren Missverständnissen gekommen ist, die sich aber stets schnell auflösten.

Hauptaugenmerk der Übung war die Dokumentation und Registrierung der Patienten. Diese Aufgabe wurde vollständig und sogar in weniger als der vorgegebenen Zeit erfüllt! Es waren sogar mehr Patienten als ursprünglich geplant zu versorgen: statt den geplanten 13 waren es 20.

 

alle Bilder © ÖRK/LV OÖ/Dietmar Marek

 

 

 

KHD-UEbung 2
KHD-UEbung 7
KHD-UEbung 5
Patientenablage im Krankenhaus
KHD-UEbung 4
Patientenablage im Krankenhaus
KHD-UEbung 6
Patientenablage in der Schleifmühlgasse
KHD-UEbung 10
geretteter Kranführer
KHD-UEbung 8
KHD-UEbung 9
Abschlussbesprechung
 
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