Rettungsauto wurde für Ina zum Geburtsort

Mutter Tina Helmlinger mit Tochter Ina unter den Rettungssanitätern Elfi Oberleitner und Fritz Bittenecker beim Besuch tags darauf;
Am Mi., 25.01.2012 setzten bei der Mutter Tina Helmlinger die Wehen ein. Die Überlegung, dass der Gatte vom Arbeitsplatz aus Linz nach Eferding fährt um seine Frau zur Entbindung zu fahren, wurde nach kurzer Überlegung doch verworfen und das Rote Kreuz Eferding gerufen.
Der mit 2,8 kg und 51 cm großen Ina dürfte das alles zu lange gedauert haben, so kam es während des Transportes bereits zum Blasensprung und beim Eintreffen in der Rettungsgarage bei den Barmherzigen Schwestern in Linz blieb keine Zeit mehr die werdende Mutter auf die Station zu bringen.
Die im Haus herbeigerufene Hebamme griff der Rettungssanitäterin Elfriede Oberleitner unter die Arme, für die es trotz ihrer 30-jährigen Erfahrung als Sanitäterin die erste Geburt im Rettungsfahrzeug war.
Für den Sanitäter Fritz Bittenecker war es mittlerweile seine zweite Geburt im Rettungsdienst.
Nach gerademal 15 Minuten stand fest, dass Martin und Tina Helmlinger sich über ihr zweites Kind Ina, das wohlauf war, freuen konnten.
Vielleicht wollte Ina auch im Rettungswagen zur Welt kommen, fließt doch in ihren Adern Rot-Kreuz-Blut. Immerhin sind die Oma Helga und der Onkel Philipp schon viele Jahre beim Roten Kreuz aktiv. Aber auch von mütterlicher Seite kann durch mehrere Verwandte, die im Roten Kreuz aktiv sind, die Vorliebe für das Rettungsauto als Geburtsort stammen.
