RK Freistadt früher

Das Rote Kreuz Freistadt

 

Die Geschichte des Roten Kreuzes in Freistadt nachzuvollziehen war eine schwierige Aufgabe, da durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges Aufzeichnungen fehlen oder nur unvollständig vorhanden sind. Durch die Unterstützung vieler ehemaliger hauptberuflicher und freiwilliger Mitarbeiter ist eine annähernde Rekonstruktion der Ereignisse rund um die Gründung des Roten Kreuzes in Freistadt gelungen.

 

Die Gründungszeit des Roten Kreuzes in Freistadt konnte leider nicht mehr erörtert werden. Allerdings sind Dokumente vorhanden, die zeigen, dass die Ortsstelle mindestens seit 1922 existiert, entstanden aus einer Feuerwehrsanität. Damals wurden die Fahrzeuge noch im Schlosshof Freistadt untergebracht und die Dienststelle in verschiedenen Gebäuden, sogar in kleinen Privatwohnungen, eingerichtet. Dadurch war die Alarmierung und Anreise sehr langwierig und nahm einige Zeit in Anspruch.

 

Am 16. September 1962, nach ca. einjähriger Bauzeit (mit der Unterstützung der Tilly-Kaserne), wurde erstmals ein eigenes Rotkreuz-Dienststellen-Haus in Freistadt eröffnet. Dies war ein großer Meilenstein für das Rote Kreuz im Bezirk. Doch schon nach wenigen Jahren wurde die Dienststelle zu klein und es wurden die Garagen um zwei weitere Plätze ausgebaut. Allerdings blieben die Büroräume von diesem Ausbau unbetroffen, wodurch der Platzmangel weiter anstieg. 1988 gab es die ersten Überlegungen, gemeinsam mit der Stadtfeuerwehr Freistadt ein neues Gebäude errichten zu lassen. Dieser Plan wurde allerdings vorerst wieder verworfen.

 

Im Jahr 2000 wurden die Pläne eines neuen Gebäudes schließlich umgesetzt und es wurde begonnen das alte Gebäude abzureißen. Während des Neubaus wurde die gesamte Dienststelle in ein eigens eingerichtetes Containerdorf (liebevoll "Hütteldorf" genannt) umgesiedelt. 2001 war es nun soweit und der erste Grundstein wurde vom Rot Kreuz Präsidenten Kons. Leo Pallwein-Prettner, Hofrat Dr. Hans Peter Zierl, Bürgermeister Mag. Josef Mühlbachler und Ortsstellenleiter Siegmund Reibenberger gelegt. Nach zwei Jahren in den Ausweichquartieren konnte man bereits in das neue Gebäude einziehen, wo sich auch heute noch die Bezirksstelle und Ortsstelle Freistadt befindet.

 

Sie können die Festschrift zur damaligen Eröffnung des neuen Gebäudes downloaden, in der Sie die Geschichte der Bezirksstelle Freistadt noch detaillierter dargestellt finden:

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