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Das Rote Kreuz sucht Dich!

Das OÖ Rote Kreuz startet eine flächendeckende Kampagne zur Gewinnung neuer freiwilliger Mitarbeiter. Vor allem im Rettungs- und Krankentransport, in der Jugendarbeit sowie in den Betreuungsdiensten werden verstärkt angehende „Rotkreuzler“ gesucht.

 

Rotkreuz-Präsident Leo Pallwein-Prettner unterstreicht die Bedeutung freiwilligen Engagements innerhalb Oberösterreichs größter humanitärer Hilfsorganisation: „Freiwilligkeit bildet seit Bestehen des Roten Kreuzes, also seit 150 Jahren, das Fundament unserer Organisation. Damals wie auch heute ist es der Idealismus eines jeden Einzelnen, der das erfolgreiche Fortbestehen unseres weltweiten Hilfsnetzwerkes garantiert. Wir könnten viele unserer Leistungen in gewohnter Quantität und Qualität ohne Freiwillige schlicht nicht anbieten – sie wären einfach nicht finanzierbar. Man muss sich vorstellen: Übers Jahr gesehen leisten unsere knapp 16.000 freiwilligen Mitarbeiter rund 2,6 Millionen freiwillige Stunden!“

 

Freiwilligenzahlen verdoppelt

Das OÖ Rote Kreuz blickt in punkto Freiwilligenzahlen bis dato auf eine wahrlich positive Entwicklung zurück. „Wir konnten die Zahl unserer freiwilligen Mitarbeiter seit 1998 um rund 50 % steigern – für diese positive Entwicklung haben wir auch Einiges getan. So setzen wir seit vielen Jahren auf ein konsequentes Freiwilligenmanagement mit einem Maßnahmen-Mix aus:

 

  • regelmäßigen Schwerpunktkampagnen zur Gewinnung neuer freiwilliger Mitarbeiter
  • Servicierung und Beratung der Interessenten mit Hilfe unserer Freiwilligenkoordinatoren, die an den Ortsstellen jederzeit für Fragen, Wünsche und Anregungen zur Verfügung stehen
  • optimale Integration und Ausbildung der Freiwilligen
  • regelmäßige Aktivitäten und Veranstaltungen zur langfristigen Bindung
    (z.B. der jährliche Rotkreuz-Skitag)
  • Förderung der Freiwilligkeit durch intensive Lobbyingarbeit (z.B. jährliches Freiwilligen-Symposium)

 

Allen gemeinsam ist die Tatsache, dass wir uns nie auf unseren Lorbeeren ausgeruht, sondern immer aktiv um Freiwillige bemüht haben“, betont Pallwein-Prettner.

 

Potenzial noch nicht ausgeschöpft

„Und das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft, wie uns Markforschungen bestätigen: So geben etwa 25 bis 30 % der derzeit freiwillig nicht aktiven Oberösterreicher an, sich eine freiwillige Mitarbeit vorstellen zu können. Aktuell ist 1 % der oö. Bevölkerung freiwillig im Roten Kreuz. Wir sehen darin eine große Chance für uns, noch ein gutes Stück vom Kuchen abzubekommen und neue freiwillige Mitarbeiter zu gewinnen“, ist Rotkreuz-Präsident Leo Pallwein-Prettner überzeugt.

 

 

Für jeden die passende Jacke!

Daher startet das OÖ Rote Kreuz erneut eine großangelegte Kommunikationskampagne zur Gewinnung neuer Freiwilliger. „Im Mittelpunkt sämtlicher Kommunikationsmaßnahmen steht dabei die Rotkreuz-Uniformjacke und die Botschaft ‚Wir haben die passende Jacke für Dich!‘. Diese soll aussagen, dass wir aufgrund der umfassenden Möglichkeiten, sich freiwillig im Roten Kreuz einzubringen, für jeden Interessierten die passende Tätigkeit anbieten können“, erklärt Landesfreiwilligenreferent Rudolf Brettbacher. Egal ob direkter Patientenkontakt oder Austausch mit Kindern und Jugendlichen, egal ob mehr oder weniger Zeit – das Rote Kreuz hat für jeden Neugierigen die geeignete Aufgabe!

 

 

Kampagne soll vor allem junge Menschen ansprechen

Vor allem junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren sollen mit der neuen Kampagne angesprochen werden. Grundsätzlich gilt es natürlich sämtliche Möglichkeiten, sich freiwillig im Roten Kreuz zu engagieren, aufzuzeigen. Und die Bandbreite, sich in Oberösterreichs Rotkreuz-Familie einzubringen ist ungemein groß – ein freiwilliges Engagement ist in nachstehenden Bereichen möglich:

 

  • Rettungs- und Krankentransport
  • Betreuungsbereich (Besuchsdient, Essen auf Rädern, Reisebetreuung, Hospiz)
  • Blutspendedienst (Blutspendedienst-Beauftragter, Callcenter-Mitarbeiter, Nachtdienstfahrer)
  • Jugendbereich (Jugendgruppenleiter)
  • Katastrophenhilfe (Suchhundestaffel , ABC-Personen-Dekontamination, mobile Feldküche, Wasseraufbereitung und Krisenintervention)
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