13.02.2018 11:23

OÖ. Rotkreuz-Expertin betreut Trinkwasser-Labor im Flüchtlingslager in Bangladesch

Mehr als 650.000 vertriebene Menschen aus Burma fanden bisher Zuflucht in den großen Flüchtlingscamps in Bangladesch. Das internationale Rote Kreuz kümmert sich um sie – die Situation der Flüchtlinge bleibt aber kritisch. Verstärkung bekommen die Helfer vor Ort von Trinkwasserexpertin Jasmin Forstner.

OÖ. Rotkreuz-Expertin betreut Trinkwasser-Labor im Flüchtlingslager in Bangladesch
Jasmin Forstner - Credit: ÖRK

Die Situation vor Ort

Sie leben in Zelten und Hütten aus Bambus und Plastikplanen: Die Lager für die aus Burma geflüchteten Menschen sind heillos überfüllt und es fehlt an elementaren Dingen. Es gibt keine Toiletten, keine Waschräume und viele der dort lebenden Menschen haben zu wenig zum Essen. Obwohl die Helfer des Internationalen Roten Kreuzes bereits mehr als 2,7 Millionen Liter Wasser mit der Hilfe von aqua-Tabs reinigten, gibt es noch viel zu tun. Das Grundwasser ist zu großen Teilen verseucht und nicht trinkbar.

Experten im Einsatz

Experten aus aller Welt setzen alles daran, die Lage für die an den Rand ihrer Existenz gedrängten Menschen zu verbessern. Es ist der erste internationale Einsatz der Rotkreuz-Mitarbeiterin. „Ich habe Respekt vor der Aufgabe und will mit meinem Know-How dazu beitragen, die Lage der Ärmsten der Armen zu verbessern“, sagt Forstner, die am vergangenen Montag ihre Reise antrat. Bis voraussichtlich 7. März ist sie in einem der Flüchtlingslager in der Region Cox Basar im Labor im Einsatz. 

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