12.07.2013 11:02

6 Monate Hausärztlicher Notdienst

Kiwanisclub Mühlviertel und Be-Systems helfen dem Roten Kreuz

6 Monate Hausärztlicher Notdienst

Seit 14. Jänner gibt es den Visitenarzt in großen Teilen des Bezirkes Perg.
Über Notruf 141 kann der hausärztliche Notdienst gerufen werden. 
Die Ärzte und das Rote Kreuz ziehen nun nach 6 Monaten Bilanz und danken den Sponsoren.

Der ärztliche Koordinator des Hausärztlichen Notdienstes Dr. Christian Hintz stellt mit Freude fest: „Es freut mich, dass es uns im ersten Halbjahr 2013 gelungen ist, eigentlich alle Patientenwünsche positiv behandeln zu können. Wir sind froh darüber, dass wir mit dem Roten Kreuz einen guten Partner haben. Einerseits gibt es eine kompetente Ansprechstelle auf 141 und andererseits sind die Mitarbeiter, die die Ärzte bei ihren Visiten begleiten, bestens ausgebildet und damit in der Lage, die Arbeit des Visitenarztes unterstützen“.

Zum funktionieren dieses Notdienstes für die Menschen im Bezirk hat der Kiwanisclub Mühlviertel mit einer großzügigen Spende an das Rote Kreuz beigetragen.
„Das neue Fahrzeug des hausärztlichen Notdienstes ist top ausgestattet. Versehen mit Defibrillator, EKG, medizinischen Geräten und Medikamenten, alles sicher und übersichtlich gelagert, ist es die Voraussetzung, dass dieser Dienst auch gut funktionieren kann. Deshalb war es für die Mitglieder des Kiwanisclubs Mühlviertel selbstverständlich, einen Beitrag für das Rote Kreuz und für diesen neuen Dienst zu leisten, denn das Rote Kreuz und der Kiwanisclub leben eine positive und langjährige Partnerschaft“, ist der Präsident Mag. Michael Nefischer vom Kiwanisclub überzeugt, dass die Spende an das Rote Kreuz gut angelegt ist.

Aber auch Josef Brabenetz von Be-Systems meint: „Das Rote Kreuz ist stets ein guter und verlässlicher Kunde und Partner, deshalb war es für mich selbstverständlich, zum „Back-Office mit Medikamentenschränken“ beizutragen“.

„Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bezirk öffnen neben der Visitentätigkeit an Sonntagen zusätzlich zwei Ordinationen, damit sichergestellt werden kann, dass niemand ohne ärztliche Versorgung bleibt. Und für dringende Fälle gibt es in Perg den Notarzt – außerdem sind wir für Notfälle auch außerhalb der Zeit bereit, einzuspringen“, meint Dr. Helmut Gebetsberger, einer der Initiatoren dieser neuen Regelung.

 

 

Hier die wichtigsten Zahlen:
1.621 Visiten in nicht ganz 6 Monaten, das sind im Durchschnitt pro Nacht 5 Einsätze und tagsüber an Samstagen und Sonntagen sind es 11 Visiten. Aber auch die Ordinationen, insbesondere an Sonntagen werden von unseren Patienten gerne  in Anspruch genommen.

„Wir sorgen jeden Sonntag in den westlichen Gemeinden – von Ried bis Mitterkirchen mit einer von 7 bis 13 und 17 bis 19 Uhr geöffneten Ordination vor.
Im Osten, also von Saxen bis Waldhausen ist ebenso sonntags von 10 bis 12 Uhr eine weitere Ordination geöffnet und außerdem ist der Visitenarzt, der von den Rotkreuz-Helfern mit viel Engagement zu den Patienten gebracht wird, über 141 erreichbar“, ist Dr. Christian Hintz überzeugt, dass die Voraussetzungen für einen flächendeckenden hausärztlichen Notdienst bestens gegeben sind.

„Ganz wichtig ist es uns, darauf hinzuweisen, dass der hausärztliche Notdienst nur dann in Anspruch genommen werden sollte, wenn es nicht möglich ist, so lange zu warten, bis mein eigener Hausarzt wieder ordiniert“, meint Dr. Helmut Gebetsberger.

„Wir sind unseren Partnern Kiwanisclub Mühlviertel und BE-Systems sehr dankbar, dass sie mit ihren Spenden dazu beitragen, dass wir im Bezirk Perg ein gut funktionierendes Gesundheitswesen haben, heute und morgen, denn diese Neuregelung soll auch dazu dienen, dass auch zukünftig junge Ärztinnen und Ärzte bereit sind, am Land hausärztliche Aufgaben wahrzunehmen. Wenn wir uns die Zahl der jungen ÄrztInnen, die am neuen System teilnehmen, ansehen, bin ich zuversichtlich, dass auch in Zukunft die medizinische Versorgung im Bezirk Perg gesichert werden kann“, bedankt sich im Namen des Roten Kreuzes Bezirksstellenleiter Mag. Werner Kreisl.

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