25 Stunden Übung - 24. & 25. Oktober 2015

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Am 24. und 25. Oktober fand bereits zum zweiten Mal eine 25 Stunden Übung statt. An diesen beiden Tagen wurden den 18 Sanitätern und 2 Notfallsanitätern 15 Übungsszenarien gestellt.

 

Diese wurden möglichst realitätsgetreu dargestellt, dabei zeigten unsere Schminker ihr können. Es wurde darauf geachtet dass verschiedenste Verletzungsmuster und Abläufe geübt werden.


Die Vorbereitungen zu dieser Übung begannen bereits im Vorjahr. Ein Kernteam, bestehend aus fünf Zugs-und Gruppenkommandanten, sammelten Ideen zu den Szenarien und begannen mit der Ausarbeitung. Mit den Feuerwehren Grein, Saxen, Klam und St. Nikola wurde abgesprochen welche Situationen diese gerne beüben möchten. Auch die Polizei wurde informiert und nahm bei einigen Übungen teil.


Die Suchhundestaffel Perg konnte auch bei einem Szenario mit uns gemeinsam üben. Annahme war dabei eine vermisste, verletzte Person zu finden.

Sämtliche Teilnehmer waren gefordert und begeistert von den Szenarien.
So konnten sie zum Beispiel mit der Feuerwehr Grein verletzte Personen aus einem Boot retten.


Einen spektakulären Einsatz gab es in Bad Kreuzen zu bewältigen. Ein Paragleiter stürzte in einen Baum und musste gerettet und versorgt werden.


Aufwendig ausgearbeitet wurde ein schwerer Verkehrsunfall der sich in Saxen abspielte. Die Feuerwehren Saxen und Klam mussten drei schwerverletzte, eingeklemmte Personen aus zwei Autos retten damit die Rettungsmannschaften diese versorgen konnten.


In einer Tischlerei kam es zu einem schweren Arbeitsunfall bei dem ein Arbeiter zwei Finger verlor.


Bei zwei Szenarien wurde gezeigt dass Selbstschutz für die Sanitäter an oberster Stelle steht. Diese Kohlenmonoxyd Gas Unfälle wurden genauso wie die Motorrad- und Fahrradstürze sehr gut bewältigt.


Am Sonntag Vormittag gab es dann die große Abschlussübung bei der alle Sanitäter gemeinsam mit der Feuerwehr Grein einen Großunfall zu bewältigen hatten.
Annahme war hier, dass ein vollbesetztes Auto mit einem Zug zusammen stoß.
Fünf Schwerverletzte waren gemeinsam mit der Feuerwehr aus dem Auto zu retten und im Zug gab es auch einige Leichtverletzte die versorgt werden mussten.
Alle Teilnehmer konnten hier nochmals ihr Können unter Beweis stellen und zeigten eine großartige Leistung.


Das Kulinarische Team versorgte uns während der beiden Übungstage mit Speis und Trank.


Wir dürfen uns nochmals bei allen mitwirkenden Personen bedanken. Ohne diese hervorragende Zusammenarbeit wäre so eine aufwendige Übung nicht möglich.

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