Kriseninterventionsteams

Einsatzgebiete

Alexander Zwickl

Grundsätzlich werden Kriseninterventionsteams als vorbeugende Maßnahme gegen eine möglicherweise auftretende Belastungsstörung bzw. in weiterer Folge eine posttraumatische Belastungsstörung eingesetzt.

 

Zu den Einsatzgebieten zählen

  • die Betreuung von Betroffenen und Angehörigen nach schweren Unfällen oder Tod eines Kindes
  • die Betreuung von Betroffenen und Angehörigen bei Großschadens-ereignissen/Katastrophen
  • die Betreuung von Personen nach Verlust der Lebensgrundlage
  • die Betreuung von Opfern bei Überfällen am Arbeitsplatz
    in Kooperation mit der Polizei
  • die Betreuung von Lokführern in Kooperation mit der ÖBB
  • die Betreuung von Angehörigen vermisster Personen
  • die Betreuung von Angehörigen nach Tod durch Erkrankung
  • Überbringen von Todesnachrichten in Kooperation mit der Polizei sowie
  • die Betreuung von Hinterbliebenen nach Suizid eines Angehörigen

 

 

Alarmierung

Rettungsleitzentrale

Die Alarmierung der diensthabenden Kriseninterventionsteams erfolgt ausschließlich durch die Mitarbeiter des Rettungs- und Krankentransportdiensts bzw. Notarztdiensts des Roten Kreuzes oder anderer Einsatzorganisationen (Feuerwehr, Polizei, Ärzte) über die jeweilige Leitstelle bzw. Leitzentrale des OÖ Roten Kreuzes. Die Leitstelle/Leitzentrale alarmiert den diensthabenden Mitarbeiter per Funk, Pager oder Handy. Dieser meldet sich im Anschluss telefonisch in der Leitstelle/Leitzentrale und erhält alle für den Einsatz relevanten Informationen und notwendigen Daten.

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