Sanitätseinsatz

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365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich stehen unsere Mitarbeiter auch für den Krankentransport bereit.

20 Fahrzeuge transportieren Patienten täglich zu den erforderlichen Behandlungsstätten.

 

Im Gegensatz zum Rettungseinsatz haben die meisten Krankentransporte nichts mit Eile, Blaulicht und Folgetonhorn zu tun. Sie sind Fahrten für Menschen, die medizinischer Betreuung bedürfen bzw. die aufgrund ihres Gesundheitszustandes auf eine qualifizierte Begleitung angewiesen sind.

 

Für jeden Transport ist ein Transportschein notwendig, den der Hausarzt oder behandelnde Arzt ausstellen kann. Nach Voranmeldung in unserer Rettungsleitstelle unter der Nummer 144 transportieren wir Sie zur behandelnden Stelle.

 

Unsere Fahrzeuge sind für mobile, nichtmobile, sitzende und liegende Patienten ausgestattet.

 

Wann zahlt die Krankenkasse?

Liegt ein Transportschein vor und erfolgt der Krankentransport in die nächstgelegene geeignete ärztliche Einrichtung, werden medizinisch notwendige Transporte von der Krankenkasse bezahlt.

Achtung:

Krankentransporte über die Bundesländergrenze und Serientransporte unterliegen der Chefarztpflicht. Liegt vor Antritt des Transportes keine Bewilligung des Krankentransportes von der Krankenkasse vor, ist mit der Ablehnung der Kostenübernahme zu rechnen. Die Kostenübernahme entscheidet letztendlich immer die Krankenkasse.

 

Wann ist der Transport selbst zu bezahlen?

 

  • Wenn zum Zeitpunkt des Krankentransportes keine Krankenversicherung besteht.
  • Wenn zum Zeitpunkt des Krankentransportes kein ärztlicher Auftrag (Transportschein) vorliegt
  • Wenn der Krankentransport auf eigenen Wunsch des Patienten oder in eine weiter entfernte ärztliche Einrichtung als notwendig (Verrechnung der Mehrkosten) erfolgt.
  • Wenn der Krankentransport nicht in eine oder von einer ärztlichen Einrichtung durchgeführt wird (z.B. von Zuhause ins Altenheim = Domizilwechsel)
  • Wenn nach einem Unfall/einer Erkrankung im Urlaubsort der anschließende Heimtransport oder die Überstellung vom behandelnden Krankenhaus in den Heimatort erfolgt. Transportkosten können durch eine Privatversicherung gedeckt werden.
  • Wenn ein Krankentransport über die Bundesländergrenze oder Serientransporte ohne chefärztliche Bewilligung erfolgen.

 

Kostenbeteiligung/Selbstbehalt/Befreiung vom Selbstbehalt?

Von den Krankenkassen werden je nach eingesetztem Fahrzeug unterschiedliche Kostenbeteiligungen bzw. Selbstbehalte fällig. Aufgrund der unterschiedlichen Regelungen wenden Sie sich bei Fragen an ihre Krankenkasse. Z.B. ist bei der OÖ. Gebietskrankenkasse bei einem verordneten Transport mit Ambulanztransportwagen (Patient gehend) pro Transportstrecke ein Selbstbehalt in Höhe der Rezeptgebühr einzuheben.

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