Team Österreich-Mitglied betreut eine betroffene Frau
Hitradio Ö3 und das Rote Kreuz suchen Menschen, die anpacken

„Teilweise war die Arbeit wirklich mühsam, aber wir waren viele, was das Ganze ungemein erleichtert hat. Mit Handschuhen und Kübeln ausgestattet machten wir uns ans Werk. Ich habe mich beim Team Österreich ja auch nicht umsonst registrieren lassen. Ich wollte helfen und will es auch künftig tun. Ich habe mich auf den Einsatz gefreut. Wenn ich Zeit habe und helfen kann, helfe ich gerne. Man lernt außerdem viele unterschiedliche Leute kennen. Das gemeinsame Ziel steht im Vordergrund und man ist stolz und freut sich mit den anderen, wenn man es erreicht hat.“

 

„Team-Österreich“-Mitglied aus dem Bezirk Vöcklabruck

Wenn im Fernsehen die Bilder von Naturkatastrophen zu sehen sind und die Medien durchgehend darüber berichten, dann entsteht stets eines: eine überwältigende Bereitschaft, sofort zu helfen – nicht nur mit Geld, sondern auch mit den eigenen Händen. Doch an wen wendet man sich in so einem Fall? Wer sagt einem, wo man wie von großem Nutzen sein kann?

Seit August 2007 werden unter der Bezeichnung „Team Österreich“ von Hitradio Ö3 und dem Roten Kreuz Menschen gesucht, die bereit sind anzupacken, wenn Österreich ihre Hilfe braucht.

Was ist das „Team Österreich“?

Das „Team Österreich" besteht aus Menschen, die sich online auf http://oe3.orf.at/teamoesterreich in einer Datenbank registrieren und einen Einführungskurs zum Thema Katastrophenhilfe beim Roten Kreuz absolvieren. Danach können die Mitglieder des „Teams Österreich" bei großen Katastrophen im Inland kontaktiert werden. Wer Zeit hat, hilft!

Was tut das „Team Österreich“?

Die Idee besagt, dass das „Team Österreich" die professionellen Helfer (Rotes Kreuz, Freiwillige Feuerwehr, Exekutive, Bundesheer usw.) bei Bedarf in ihrer Arbeit unterstützen:

  • Anpacken bei einfachen, manuellen Tätigkeiten, die keine Expertise der professionellen Helfer erfordern (Hilfsgüter sortieren, Formulare ausfüllen, Aufräumungsarbeiten, Unterbringung, Kinderbetreuung, Hilfstransporte beladen, Schnee schaufeln etc.).
  • Zusätzlich gibt es für die Helfer die Möglichkeit, berufsspezifische Kenntnisse einzubringen (z. B. Elektriker, Tischler, Jurist etc.).
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