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Egal ob Arbeitsunfälle, Unfälle von Gefahrguttransporten oder Kernkraftunfälle – die Strahlenschutzeinheit des OÖ Roten Kreuzes ist für alle Fälle gerüstet und auf jeden Einsatz vorbereitet.

Das Rote Kreuz im Land ob der Enns nimmt in Österreich mit seinen Strahlenschutzexperten eine Vorreiterrolle ein. In keinem anderen Bundesland gibt es ein so dichtes Netz an Stützpunkten und ausgebildeten Mitarbeitern. Insgesamt 400 freiwillige Rotkreuz-Mitarbeiter haben eine Ausbildung im Bereich Strahlenschutz absolviert. Weitere 70 Mitarbeiter haben neben der Ausbildung zum Rettungs- oder Notfallsanitäter und dem Strahlenschutz-Grundkurs (A-Deko) mit einer Dauer von vier Tagen zusätzlich noch den B-C-Ergänzungslehrgang (zwei Tage) abgeschlossen.

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Für die Strahlenspezialisten im OÖ Roten Kreuz geht es vor allem um die Aufrechterhaltung der eigenen Einsatzfähigkeit und die Sicherheit aller Beteiligten. Sie erheben Informationen über mögliche Verstrahlungen, spüren Strahlenquellen auf, sichern ab, stellen Kontaminationen fest, dekontaminieren, d. h. sie befreien die verstrahlten Patienten von den giftigen Partikeln, führen sie strahlenmedizinischer Versorgung zu und gewährleisten den Schutz aller beteiligten Einsatzkräfte.

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