Hilfe für Rumänien

Den Gesundheitseinrichtungen in Rumänien mangelt es nahezu an allem. Medizinisch-technische Geräte, OP-Instrumente, Hygieneartikel und Krankenbetten stellen in Rumänien für viele Sozialeinrichtungen unbezahlbare Güter dar. Das OÖ. Rote Kreuz hat daher vor drei Jahren die örtlichen Krankenhäuser in Tasnád, Satu Mare (Nordrumänien) und Brasov (Südrumänien) mit Hilfsgütern versorgt. Insgesamt 400 Paletten (u. a. Krankenbetten und Matratzen, ein Ultraschallgerät, Blutdruck- und Fiebermesser sowie andere dringend benötigte Ausrüstungsgegenstände) wurden in das von Armut und Naturkatastrophen heimgesuchte Rumänien transportiert.

 

Anfang Juli 2011 führte das OÖ. Rote Kreuz, unter der Leitung von Präsident Kons. Leo Pallwein-Prettner einen weiteren Hilfstransport nach Rumänien durch. Es wurden gespendete Materialien aus verschiedenen oberösterreichischen Krankenhäusern an die Catritas Medica Satu Mare übergeben. Neben medizinisch-technischen Geräten wie einem Ultraschallgerät oder einem Defibrillator handelte es sich dabei auch um Blutuntersuchungsgeräte und Material für die im Aufbau befindliche Blutspendezentrale. Die Koordination derer, sowie die Hilfsgüterverteilung an die Krankenanstaltung in sowie um Satu Mare wurde von Prim. Dr. Ladislau Lang (Caritas Medica) übernommen: "Ziel iste es, dass unsere Hilfsgüter effizient eingesetzt werden um dort zu helfen, wo man sie am dringendsten benötigt", so Pallwein-Prettner.

 

Erste Schritte wurden unternommen, doch es gibt noch einiges zu tun, denn die Verbesserung der Ausstattung der lokalen Krankenhäuser ist in Rumänien nach wie vor von großer Bedeutung. Die rumänische Bevölkerung ist daher auf die Unterstützung aus dem Ausland angewiesen.

 

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