Fieberkrämpfe

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Kinder - vom Fieber geschüttelt

Infektionen oder hohes Fieber können bei Kleinkindern oder Säuglingen Krampfanfälle verursachen. Bis zu sechs Prozent aller Kinder haben irgendwann einmal einen Fieberkrampf. "Ein Krampfanfall ist zwar nicht unmittelbar lebensbedrohend, das Kind gehört aber zum Arzt. Dieser muss die Ursachen klären und das Fieber senken", sagt Chefarzt Dr. Wolfgang Schreiber vom Österreichischen Roten Kreuz.

 

"Lebensbedrohend können mehrere Anfälle hintereinander sein. In etwa zehn Prozent aller Fälle wiederholen sich die Anfälle, weil die Temperatur nicht gesenkt wurde", so Schreiber weiter. Außerdem könne Fieber auch andere Störungen verursachen - neben den Krämpfen ist auch Austrocknung möglich.

 

Das vom Krampf geschüttelte Kind darf nicht festgehalten werden. "Die Eltern müssen das Kind so hinlegen, dass es sich nicht verletzen kann.“, so Schreiber. "Ist das Bewusstsein nach einem Anfall getrübt, ist das Kind in Seitenlage zu bringen. Eventuell Erbrochenes kann so nicht eingeatmet werden". Der Notruf muss abgesetzt werden und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes muss die Atmung regelmäßig kontrolliert werden.


"Die kritische Körpertemperatur für Fieberkrämpfe liegt bei 38,5 ° C. Kinder, die schon einen Fieberkrampf gehabt haben, sollte bei einem Anstieg auf diese Temperatur sofort das vom Hausarzt verschriebene fiebersenkende Medikament gegeben werden", so Schreiber.

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