Kriseninterventionsteams
Einsatzgebiete
Grundsätzlich werden Kriseninterventionsteams als vorbeugende Maßnahme gegen eine möglicherweise auftretende Belastungsstörung bzw. in weiterer Folge eine posttraumatische Belastungsstörung eingesetzt.
Zu den Einsatzgebieten zählen
- die Betreuung von Betroffenen und Angehörigen nach schweren Unfällen oder Tod eines Kindes
- die Betreuung von Betroffenen und Angehörigen bei Großschadens-ereignissen/Katastrophen
- die Betreuung von Personen nach Verlust der Lebensgrundlage
- die Betreuung von Opfern bei Überfällen am Arbeitsplatz
in Kooperation mit der Polizei - die Betreuung von Lokführern in Kooperation mit der ÖBB
- die Betreuung von Angehörigen vermisster Personen
- die Betreuung von Angehörigen nach Tod durch Erkrankung
- Überbringen von Todesnachrichten in Kooperation mit der Polizei sowie
- die Betreuung von Hinterbliebenen nach Suizid eines Angehörigen
Alarmierung
Die Alarmierung der diensthabenden Kriseninterventionsteams erfolgt ausschließlich durch die Mitarbeiter des Rettungs- und Krankentransportdiensts bzw. Notarztdiensts des Roten Kreuzes oder anderer Einsatzorganisationen (Feuerwehr, Polizei, Ärzte) über die jeweilige Leitstelle bzw. Leitzentrale des OÖ Roten Kreuzes. Die Leitstelle/Leitzentrale alarmiert den diensthabenden Mitarbeiter per Funk, Pager oder Handy. Dieser meldet sich im Anschluss telefonisch in der Leitstelle/Leitzentrale und erhält alle für den Einsatz relevanten Informationen und notwendigen Daten.


