Dank Defi am Leben

Linz. Dank dem von der Firma WFL Millturn Technologies GmbH angekauften Ersthelfer-Defibrillator des Roten Kreuzes und zwei couragierten Arbeitskollegen feiert der Linzer Fritz Koch heute zwei Geburtstage. Der Familienvater hatte in der Arbeit einen Herzinfarkt, den er dank des beherzten Einsatzes seiner Kollegen überlebt hat. Heute fühlt sich der 62-Jährige wieder pudelwohl.

 

28. Juni 2007 – für Fritz Koch, der seit 30 Jahren in der Firma WFL Millturn Technologies GmbH tätig ist, ein ganz normaler Arbeitstag. Der gebürtige Kärntner war gerade dabei, in die Kantine zu gehen, (wie ihm Kollegen später berichteten – er selbst kann sich an überhaupt nichts mehr erinnern) als er plötzlich zusammenbrach. Kurz darauf folgte ein Atem- und Kreislaufstillstand. Zwei Arbeitskollegen reagierten sofort: Johann Huber, seit vielen Jahren Montageleiter bei WFL und Franz Buchenberger, beginnen nach dem Notfallcheck unmittelbar mit der Wiederbelebung. „Als mich meine Kollegen gerufen haben, war mir der Ernst der Lage natürlich noch nicht bewusst. Als ich Fritz jedoch sah war er schon ganz blau im Gesicht. Mein Kollege Franz Buchenberger und ich begannen Sekunden später mit der Wiederbelebung.
Zudem baten wir unsere Kollegen, uns den Defi zu bringen und den Notarzt der voestalpine Linz zu verständigen. Bevor dieser etwa sechs, sieben Minuten später eintraf, haben wir Fritz einmal mit dem Defi geschockt und permanent weiter beatmet. Dann ging alles sehr schnell. Im Nachhinein kann man wirklich behaupten, dass die gesamte Rettungskette reibungslos abgelaufen ist. Es lief wirklich alles so, wie man es sich wünscht. Wir waren ein perfektes Team“, berichtet der seit 1990 freiwillig beim Roten Kreuz engagierte Johann Huber nicht ganz ohne Stolz.

Mittlerweile genießt Fritz Koch seinen wohlverdienten Ruhestand – der Kontakt zu seinen Arbeitskollegen hat sich aber gehalten: „Ich bin den beiden unendlich dankbar, ohne sie hätte ich meine Pension mit Sicherheit nicht mehr erlebt. Ich fühle mich fit und voller Tatendrang und blicke zuversichtlich in die Zukunft“, betont der lebensfrohe Linzer.

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