Zivildiener des Jahres

Der Leonsteiner Markus Herndler wurde vom Bundesministerium für Inneres zum Zivildiener des Jahres ernannt. Mit einem Sprung ins eiskalte Wasser rettete der 21-Jährige einem Mann das Leben. Markus Herndler wurde von einer Expertenjury aus unzähligen Nominierungen zum Landessieger Oberösterreich sowie zum Bundessieger ernannt.

Schon als Kind war der gelernte KFZ-Techniker von der Tätigkeit des Roten Kreuzes beeindruckt. Die Entscheidung, seinen Zivildienst beim Roten Kreuz Kirchdorf abzuleisten, war für ihn somit eine Selbstverständlichkeit. Neun Monate Krankentransporte und Notfälle jeglicher Art, schöne und traurige Erlebnisse – jeder Tag jedoch für sich einzigartig.
 
Der Einsatz, für den Markus Herndler geehrt wurde, ist ihm natürlich besonders in Erinnerung geblieben: „Am Notfallort angekommen galt es rasch zu handeln. Eine Person trieb Mitte November im Stausee und drohte im eiskalten Wasser zu ertrinken. Der Patient musste also ans Ufer gebracht werden. Beim ersten Kontakt mit dem Wasser fiel mir erst auf wie kalt es eigentlich war. Die Person war bereits bewusstlos. Es galt, keine Zeit zu verlieren. Im Rettungsgriff brachte ich ihn in Ufernähe, wo meine Kollegen bereits die Bergung vorbereitet hatten. Mit Hilfe eines Seils und der Anhängekupplung des Rettungswagens gelang es meinen Kollegen, den Patienten über einen Felsvorsprung zu bergen. Als der Patient an Land war, schwamm ich zurück ans Ufer und wir kümmerten uns gemeinsam mit Notarzt und Feuerwehr um den Patienten. Dieser wurde dann vom Rettungshelikopter ins KH geflogen.“

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