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Werden wir für die Inder arbeiten?

Kindheit, Lebensmitte, Alter – das sind im Wesentlichen die drei Stationen unseres Lebens. In der Kindheit und im Alter sind wir von den Menschen abhängig, die in der Mitte ihres Lebens stehen: Sie erbringen die für unseren Wohlstand nötige Wirtschaftsleistung. Sie finanzieren mit ihren Steuern und Beiträgen den modernen Sozialstaat. Wir nennen das den „Generationenvertrag“.

 

Dieser Vertrag ist in Gefahr: Seit Jahren geht die Zahl der Geburten zurück. Gleichzeitig  steigt die Zahl der Älteren. In den kommenden Jahren und Jahrzehnten wird die Versorgungslast für die Jungen und die Alten auf die Schultern von immer weniger Erwerbstätigen verteilt.

 

Kann das gut gehen? Können künftig auch weniger Erwerbstätige die Wirtschaftsleistung erbringen, die notwendig ist, um den Wohlstand zu erhalten und den Sozialstaat zu finanzieren? Was ist zu tun, um Wirtschaft und Sozialstaat – vor allem die solidarischen Sozialversicherungssysteme – „demografiefest“ zu machen?

 

Das sind die zentralen Fragen, der der future.monitor nachgeht – und auf die er Antworten in Form von Maßnahmen gibt.

wolfgang lutz
Wolfgang Lutz, Demograf

 

 

 

Die kleinere Zahl Erwerbstätiger
kann durch ihre bessere Bildung
kompensiert werden.

Eine Schlüsselfunktion kommt dabei der Bildung zu. „Die kleinere Zahl Erwerbstätiger kann durch ihre bessere Bildung kompensiert werden“, sagt der wissenschaftliche Leiter des Projekts future.monitor, der Demograf Wolfgang Lutz vom Wittgenstein Centrefor Demography and Global Human Capital. Denn höher gebildete Menschen sind produktiver.

 

Eine weitere Stellschraube ist das „Auffüllen“ des Arbeitsmarkts. Mehr von uns müssen arbeiten: Durch gesteuerte Zuwanderung und durch eine höhere Frauenerwerbstätigenquote. Zweitens müssen wir länger arbeiten: Eine Angleichung des faktischen an das gesetzliche Pensionsantrittsalter ist ein weiterer Teil der Lösung zur Bewältigung des demografischen Wandels.

guger
Alois Guger, Wirtschaftsforscher

 

 

 

Es kommt nicht darauf an,
wie viele Menschen ich habe.
Sondern wie produktiv sie sind.

In verschiedenen Simulationen macht der future.monitor sichtbar,  was passiert, wenn die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet werden – und wie dadurch die Herausforderungen des demografischen Wandels gelöst werden können. Denn nicht die Bevölkerungsentwicklung ist gefährlich. Gefährlich wäre es, sie zu ignorieren. Die Zeit läuft, und handeln müssen wir jetzt.

 

Hier geht´s zu www.futuremonitor.at

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