Schulen der 10- bis 14-Jährigen
IN ARBEIT
Neue Mittelschule
Ab dem Schuljahr 2009/10 gibt es die Neue Mittelschule in ganz Österreich an über 200 Standorten. Die Neue Mittelschule ist die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen. Es wird nach AHS-Lehrplan unterrichtet. Neue, offene Formen des Unterrichts ermöglichen die individuelle Förderung eines jeden Kindes. LehrerInnen arbeiten im Team und können so besser auf die Stärken und Schwächen der SchülerInnen eingehen. Sie hat weiterhin Projektcharakter.
- Erarbeitung gesetzlicher Grundlagen zur Integration von Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf
- Ausbau der Ausbildungsplätze an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen
- Umsetzung des Förderprogramms „Berufsmatura: Lehre mit Reifeprüfung“
- Einführung der standardisierten Matura in ganz Österreich
- Erstmalige Publikation des nationalen Bildungsberichts
- Lebensbegleitendes Lernen, Angebotsabstimmung mit den Bundesländern
- Fortbildungsangebote vor allem für politische Bildung, interkulturelles Lernen, soziale Kompetenzen, Fachdidaktik, „Science-Fächer“
270 Mio. Euro sollen für kleinere Klassen und mehr Kleingruppenunterricht verwendet werden. Bis zum Schuljahr 2010/11 sollen alle Klassen an Volksschulen, Hauptschulen, Sonderschulen, Polytechnischen Schulen und in der AHS-Unterstufe verkleinert werden, wovon laut Ministerium 740.000 SchülerInnen profitieren. Zudem wird der Kleingruppenunterricht in der 9. Schulstufe u. a. in Deutsch und Mathematik ausgebaut, um die Dropout-Quoten zu senken.
Im Schuljahr 2009/10 besuchen rund 20.000 Schüler in ca. 800 Klassen an 244 Standorten das neue Schulmodell. Laut Gesetz dürfen bundesweit maximal zehn Prozent der Pflichtschulen in NMS umgewandelt werden. Daher ist nur mehr Platz für knapp 300 weitere NMS-Klassen.
Passage aus dem Regierungsprogramm (S. 191ff)
Bildung, Wissenschaft, Forschung, Kultur, Medien
9. Schulen der 10- bis 14-Jährigen
Die Modelle auf der Sekundarstufe I (Neue Mittelschule) werden mit dem Ziel der Erhöhung der horizontalen und vertikalen Durchlässigkeit weiter entwickelt. Das Netzwerk innovativer Schulen wird weiter ausgebaut. Zusätzlich ist die qualitative Weiterentwicklung der Hauptschulen und der AHS-Unterstufe sicherzustellen.
Die Modellversuche werden von Beginn an nach vergleichbaren Kriterien evaluiert.
Die Modelle sollen in allen Bundesländern eingerichtet werden.


