AKF2

Der im Jahr 2005 eingerichtete und beim Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA) angesiedelte Auslandskatastrophenfonds (AKF) ist mit fünf Millionen Euro dotiert. Der Fonds hat das Ziel, Maßnahmen im Zusammenhang mit Katastrophenfällen im Ausland zu finanzieren, die der Beseitigung von Katastrophenschäden und der humanitären Hilfe dienen. Über die Verwendung der Mittel des Fonds entscheidet in jedem einzelnen Katastrophenfall die Bundesregierung per Ministerratsbeschluss.

 

Um eine raschere Verfügbarkeit der Mittel des AKF im Katastrophenfall sicherzustellen, schlägt das Österreichische Rote Kreuz vor, dass deren Freigabe durch eine entsprechende Fachebene (z. B. BMeiA Sektion VII oder Austrian Development Agency) erfolgen und im Nachhinein durch den Ministerrat bestätigt werden soll.

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