NUK2

Der Delegiertenrat der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung fasste im Jahr 2011 einen Grundsatzbeschluss, wonach sich alle Teile der Bewegung nachdrücklich für eine Welt ohne Nuklearwaffen einsetzen sollen. Die wichtigsten Gründe für diesen Beschluss waren und sind

  • die nach wie vor immense Gefahr für den gesamten Planeten, die von den Tausenden Nuklearwaffen ausgeht, die immer noch jederzeit einsatzbereit sind,
  • die katastrophalen humanitären Auswirkungen dieser Waffen, bis hin zur globalen Vernichtung,
  • die Gefahr einer Verbreitung dieser Waffen auf weitere Staaten oder gar auf Terrororganisationen und
  • die Unmöglichkeit, den Opfern allfälliger Nuklearwaffeneinsätze auch nur annähernd die notwendigste Hilfe zukommen zu lassen.


Ebenso wie das Österreichische Rote Kreuz setzt sich auch die Republik Österreich schon seit Langem nachhaltig gegen Nuklearwaffen ein. In den letzten Jahren kam es auf diesem Gebiet zu einer sehr engen und international vorbildlichen Zusammenarbeit. Angesichts der enormen Bedeutung dieser Angelegenheit fordern wir die Bundesregierung auf, ihren Einsatz und ihre aktive Rolle bei den internationalen Bestrebungen für eine nuklearwaffenfreie Welt auch während der nächsten Legislaturperiode beizubehalten sowie nach Möglichkeit noch weiter zu verstärken und die erfolgreiche enge Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz auf diesem Gebiet fortzusetzen.

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