Unterstützung der familiären/informellen Pflege
Einführung der Familiengesundheitspflege.
Durch den Fokus auf Gesundheitsförderung und Prävention bei Familien und in Bevölkerungsgruppen, die Einbindung zivilgesellschaftlichen Engagements und die Stärkung des familiären Pflegepotenzials leistet die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nachdrücklich geforderte Familiengesundheitspflege einen essenziellen Beitrag zur langfristigen Finanzierbarkeit des Gesundheits- und Pflegewesens.
Eigeninitiative stärken.
Eigeninitiative ist der Treibstoff, mit dem die Zivilgesellschaft läuft – auch im Bereich der Pflege und Betreuung. Selbsthilfeinitiativen und Selbsthilfegruppen müssen deshalb gestärkt und von der öffentlichen Hand gefördert werden. Das gilt auch für die neu gegründete „Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger“ (www.ig-pflege.at).
Pflegekarenz einführen.
Einführung einer Pflegekarenz bzw. einer Pflegeteilzeit im Ausmaß von bis zu sechs Monaten und Verbesserung bei der finanziellen Unterstützung (Familienhospiz – Härteausgleichsfonds).
Pflegende Angehörige entlasten.
Zur Unterstützung und Entlastung pflegender Angehörige sind entsprechende Angebote zu schaffen. Dazu gehören unter anderem Beratung, Schulungen und Kurse, leistbare Kurzzeitpflegeeinrichtungen sowie Urlaubsangebote für pflege- und betreuungsbedürftige Menschen und deren Angehörige.
