Unterstützung für faire Verfahren

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„Welche Kinderschutzeinrichtungen gibt es in Nepal?“ oder „Gibt es Zwangsrekrutierungen von Kindern durch die Taliban in Afghanistan?“. Diese und hunderte weitere Anfragen hat ACCORD 2016 für Behörden, Gerichte und Rechtsvertreter bearbeitet. Viele Fragen beantworten sich unsere Zielgruppen selbst, indem sie auf ecoi.net, der Herkunftsländerdatenbank des Roten Kreuzes, recherchieren.

Anfragen zu Herkunftsländern

ACCORD stellt Informationen zu den Herkunftsländern von AsylwerberInnen zur Verfügung, um so zu fairen und effizienten Verfahren beizutragen.
©ÖRK

Menschenrechtsverletzungen, Gewalt und Krieg zwingen Menschen, ihre Heimatländer zu verlassen, um andernorts Schutz zu suchen. Ein faires Verfahren zur Prüfung, ob internationaler Schutz gewährt werden kann, erfordert Kenntnisse über die Situation in den Herkunftsländern von AsylwerberInnen.

ACCORD stellt Informationen zu den Herkunftsländern von AsylwerberInnen zur Verfügung, um so zu fairen und effizienten Verfahren beizutragen. Dazu dokumentiert ACCORD laufend Entwicklungen in Herkunftsländern unter dem Gesichtspunkt der Genfer Flüchtlingskonvention und anderer Rechtsinstrumente zum internationalen Schutz.

Hauptberufliche und ehrenamtliche RechtsberaterInnen sowie Behörden und Gerichte müssen bei Asylverfahren in kurzer Zeit komplizierte Sachverhalte klären. Es ist nicht immer einfach, die dafür notwendigen Informationen zu erhalten – oft fehlen Zeit oder Ressourcen für eine eingehende Recherche.

ACCORD bietet unabhängige und neutrale Recherchedienstleistungen für alle am Asylverfahren Beteiligten an und richtet sich dabei nach international anerkannten Qualitätsstandards. Zu den wichtigsten Quellen zählen internationale und nationale Menschenrechtsorganisationen, Regierungen, die Vereinten Nationen, sowie internationale Medien und Online-Datenbanken.

Neben der Recherche zählen die Betreuung des Herkunftsländerportals ecoi.net und COI-Training zu den Hauptaufgaben von ACCORD. Die Tätigkeiten von ACCORD werden vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds, vom Bundesministerium für Inneres, von UNHCR und von weiteren im Asylbereich tätigen Organisationen ko-finanziert.

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