Jugendrotkreuz

Jugendrotkreuz 2009
Freiw. Mitarbeiter 9.314
Hauptberufliche Mitarbeiter 52
Teilnehmer an den Kursen: Erste Hilfe, Betreuung und Pflege in der Familie, Babyfit, Rettungsschwimmen 147.574
Jugendgruppen 536

Helfen macht Schule

Wir reden nicht nur über Kinder, sondern vor allem mit ihnen: Das Ergebnis der internationalen Kampagne ‚Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck.‘ haben wir aufbereitet. 200 Kinder aus ganz Österreich waren 2010 beim Kindergipfel dabei, den Bundespräsident Heinz Fischer eröffnet hat. Dabei haben wir zehn Wünsche der Kinder an die Erwachsenen in einer Kinder-Charta formuliert“, berichtet Zarhuber vom Jahresschwerpunkt 2010. In den zehn Forderungen wurden Anliegen und Wünsche wie Zeit, Selbstwert, Zuwendung, Bildung und Ernährung festgehalten.
Diese Forderungen hat das Jugendrotkreuz an die verantwortlichen Politiker herangetragen und wird das auch in Zukunft tun – sie sind das inhaltliche Programm für die nächsten Jahre.

Für die Rotkreuz-Idee begeistern

Das Österreichische Jugendrotkreuz (ÖJRK) ist der Teil des Roten Kreuzes, der junge Menschen für die Rotkreuz-Idee begeistern will. „Helfen macht Schule“, lautet das Motto. Das Jugendrotkreuz findet man vor allem an den Schulen, aber auch in Jugendgruppen, die sich regelmäßig in ihrer Freizeit treffen. Das umfassende Leistungsangebot für Lehrer, Schüler und Jugendgruppenleiter reicht von Publikationen und Projekten zur Friedens- und Konfliktkultur, zur Persönlichkeitsstärkung und -entwicklung und zum Thema Gesundheit bis hin zur Katastrophenhilfe. Junge Menschen, die an einer chronischen Krankheit wie Rheuma leiden oder eine körperliche Behinderung haben, können bei den Sommercamps des ÖJRK mitmachen. Dort gibt es Therapie und Erholung – immer im Doppelpack mit viel Spiel und Spaß.
Kinder und Jugendliche können beim ÖJRK Kurse in Erster Hilfe, Krankenpflege, Babysitting und auch für das Rettungsschwimmen machen. Durch das Üben für die Freiwillige Radfahrprüfung werden jedes Jahr 90.000 Kinder ab zehn Jahren fit für den Straßenverkehr gemacht.

Druck nehmen

Mit den Kinder- und Jugendmagazinen des Jugendrotkreuzes – Mini-Spatzenpost, Spatzenpost, Kleines Volk, JÖ, TOPIC und jetzt auch „RedX“ für die älteren Zielgruppen – greifen wir Themen auf, die die Jugendlichen beschäftigen.
„Aus einer Studie wissen wir, dass Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft massiven Druck verspüren: 75 Prozent der Kinder in Österreich geben an, dass der größte Druck in ihrem Leben in der Schule entsteht. 73 Prozent fühlen sich von der hohen Erwartungshaltung der Eltern überfordert. Deswegen fordern wir für unsere Kinder: Lasst uns Kinder sein!“, so ÖJRK-Generalsekretär Karl Zarhuber.

Alles zum Österreichischen Jugendrotkreuz: www.jugendrotkreuz.at

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