Pflege und Betreuung
| Gesundheits- und Soziale Dienste (GSD) | 2010 |
|---|---|
| Betreute Personen | 140.017 |
| mit Rufhilfe ausgestattete Personen | 30.471 |
| Menschen und ihre Angehörigen, die von Hospizmitarbeitern des Roten Kreuzes betreut wurden | 2.062 |
| individuelle Spontanhilfe | 1.107 |
| Freiwillige HelferInnen in den Gesundheits- und sozialen Diensten | 6.520 |
Wir lassen Sie nicht allein
Wer pflegt all die hilfs- und pflegebedürftigen Menschen, die sich nicht mehr selbst helfen können? Die hauptberuflichen und freiwilligen Rotkreuz-Helfer zum Beispiel. In der Hauskrankenpflege, der mobilen Altenhilfe, der Heimhilfe oder bei „Essen auf Rädern“. Das Rotkreuz-Rufhilfetelefon gewährleistet Sicherheit für alleinstehende Menschen: Ein Knopfdruck, und Hilfe kommt. Die stationären und mobilen Hospizteams ermöglichen ein Leben in Würde bis zuletzt. „Betreutes Reisen“ oder Seniorentreffs fördern aktives Altern und sichern die bessere Betreuung der Senioren ohne die Gefahr der Kostenexplosion.
Pflegende Angehörige
Pflegende Angehörige entlasten durch ihren Einsatz und ihr Engagement die öffentliche Hand. Gleichzeitig leiden rund 70 Prozent aller pflegenden Angehörigen unter der körperlichen und psychischen Belastung. Familie, Arbeit und Pflege unter einen Hut zu bringen ist ein täglicher Drahtseilakt. Es ist uns ein großes Anliegen, Menschen dazu zu ermutigen und dabei zu unterstützen, sich selbst zu helfen.
So zum Beispiel in der 2010 gegründeten „Interessengemeinschaft für pflegende Angehörige“
Zeit schenken
Die Herausforderungen im Bereich Pflege und Betreuung eröffnen auch mehr Betätigungsmöglichkeiten für freiwillige Helfer abseits des Rettungsdienstes: in Tageseinrichtungen, Kursen, im Besuchsdienst, beim „Betreuten Reisen“ oder in der Hospizbetreuung. Eine von ihnen ist Eva. Neben Beruf und Familie nimmt sie sich jede Woche Zeit, die Bewohner im Helga Treichl Hospiz des Roten Kreuzes in Salzburg zu besuchen. Sie gibt den schwerkranken und sterbenden Menschen das Gefühl, auch am Ende ihres Lebens nicht alleine zu sein. „Wenn es geht, gehe ich mit ihnen im Garten spazieren, unterhalte mich mit ihnen, lese ihnen vor oder bin einfach nur da. Die Menschen, die hier sind, wissen, dass sie nicht mehr viel Zeit haben. An diesem bisschen Zeit teilhaben zu dürfen bedeutet für mich, mehr zu bekommen als zu geben.“
Lesen Sie mehr zu Pflege & Betreuung
Lesen Sie mehr zur Interessengemeinschaft für pflegende Angehörige

