Abgeschlossene Projekte

Active 80+: Das Wissen und Können hochaltriger Menschen achten und nutzen

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Active 80+ ist ein Erasmus+ Projekt mit dem Ziel Lernen und aktive Bürgerschaft von Menschen über 80 zu fördern.

Active 80+, ein im Rahmen des Erasmus+ Programms von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt, soll  beruflich und freiwillig in der Pflege und Betreuung älterer Menschen Tätige dazu befähigen, hochaltrige Menschen als Coaches bei persönlichen Zielfindungs-, Lern- und Beteiligungsprozessen zu begleiten.

Im Rahmen des Projektes wurden in jedem der fünf Partnerländer Probetrainings durchgeführt, in denen „Coaches“ bzw. „Begleiter/innen“ ausgebildet wurden, die das Erlernte dann in einer mehrmonatigen Pilotphase mit anschließendem Follow up gemeinsam mit hochaltrigen Menschen umgesetzt haben. Die Ergebnisse wurden inzwischen in zwei Handbücher (eines für Trainerinnen und Trainer, eines für die Praxis) sowie in „Empfehlungen für die Politik“ eingearbeitet. Die genannten Produkte können hier heruntergeladen werden:

 

Empfehlungen 80+

Praxishandbuch 80+

Trainerhandbuch 80+

Weitere Informationen finden Sie im Leaflet und auf der Projektwebseite.

PrepAGE

Verbesserung von  Katastrophenvorsorge und – management für die ältere Bevölkerung in der EU (PrepAGE)


Im Rahmen des EU-Projekts soll erarbeitet werden, wie ältere Menschen besser bei der Katastrophenvorsorge und im Katastropheneinsatz  berücksichtigt werden können. Hier geht es einerseits um spezifische Bedürfnisse älterer Menschen im Katastrophenfall, aber auch um den Beitrag, den ältere Menschen selbst leisten können.


Die Zielgruppen sind einerseits Personen aus dem Bereich der Katastrophenvorsorge, der öffentlichen Hand und von Einsatzorganisationen. Andererseits soll das Bewusstsein für dieses Thema bei älteren Personen selbst, MitarbeiterInnen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich und Freiwilligen geschärft werden, um im Katstrophenfall entsprechend reagieren zu können.

Nähere Informationen sind in dem Projektleaflet und auf der Projektwebseite zu finden.

WeDO - Europäische Partnerschaft für Würde und Wohlbefinden älterer Menschen

Logo WeDo

Das Österreichische Rote Kreuz ist Partner in der von der AGE-Platform Europe koordinierten Europäischen Partnerschaft zur Förderung von Würde und Wohlbefinden älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen. Ziel ist es, die Lebensqualität älterer Menschen durch Sicherung und Verbesserungen der Versorgungsqualität in der Langzeitpflege zu verbessern.

 

In Österreich wurde dazu bereits im April 2011 eine so genannte "Nationale Koalition" bestehend aus VertreterInnen relevanter Organisationen und Institutionen, die vom ÖRK koordiniert wird, ins Leben gerufen.

 

Die Partnerschaft basiert auf einem gleichnamigen Projekt, welches über zwei Jahre (2011 und 2012) verschiedene Interessensgruppen und Organisationen aus 12 EU-Mitgliedstaaten (Österreich, Belgien, Tschechische Republik, Deutschland, Griechenland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Schweden, Slowenien) sowie wichtige Organisationen auf EU-Ebene vereinigte um gemeinsamen an der Entwicklung eines freiwilligen europäischen Rahmenwerks zur Versorgungsqualität in der Langzeitpflege zu arbeiten.

 

Die im Rahmen des Vorgängerprojektes EUSTACEA entwickelte Europäische Charta der Rechte und Pflichten älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen diente hierbei als Referenzwerk.

 

Am 14. November 2012 fand die Projektabschlusskonferenz im Europäischen Parlament in Brüssel statt. Der "Europäische Qualitätsrahmen für die Langzeitpflege" liegt in einer Kurz- und einer Langversion auch auf Deutsch vor. Beispiele für Qualitätsinstrumente finden sich hier. Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter: http://www.age-platform.eu.

 

Das Österreichische Rote Kreuz hat aufbauend auf dem „Europäischen Qualitätsrahmen für die Langzeitpflege“ vier Checklisten zur Beurteilung der Qualität von Pflege und Betreuung für Klienten, Angehörige, Mitarbeiter der Pflege und Betreuung sowie Leistungsanbieter entwickelt.

 

Checkliste Qualitätskriterien für Angehörige

Checkliste Qualitätskriterien für Betreuungsmitarbeiter

Checkliste Qualitätskriterien für Klientinnen

Checkliste Qualitätskriterien für Leistungsanbieter


Der „Europäische Qualitätsrahmen“ wurde im Rahmen des EU-Projekts „Für Würde und Wohlbefinden älterer Menschen“ (WeDO) erarbeitet. Weitere Informationen zum Projekt und zur Europäischen Partnerschaft unter http://www.wedo-partnership.eu/.

 

Ansprechpartnerin im ÖRK: Mag. Claudia Gröschel-Gregoritsch, Generalsekretariat, Abteilung für Gesundheits- und Soziale Dienste, Tel.: 01/589 00-123 oder per Email: claudia.groeschel(at)roteskreuz.at 

 

Informationen zum Projekt WeDO

IACS – Improving Access to Community-based Services for Older People Living at Home

Mobile Dienste, gesundheitsfördernde Angebote und frühzeitige Pflegeberatung werden von älteren Menschen, die zu Hause leben, und ihren Familien nicht immer in Anspruch genommen, auch wenn sie verfügbar sind.

 

Diejenigen, die diese Dienste und Angebote am meisten benötigen würden, und vor allem jene, die sozial benachteiligt sind, sind häufig über die Angebote nicht informiert oder haben Hemmungen diese in Anspruch zu nehmen.

 

Barrieren überwinden

 

Ziel des Projekts IACS war es, Zugangsstrategien zur Pflegeberatung zu erarbeiten und zu erproben sowie die vorhandenen Barrieren zu überwinden. Die Pflegeberatung soll ältere Menschen und ihre Familien besser über bestehende Angebote und Entlastungsmöglichkeiten informieren, damit sie diese in einem nächsten Schritt auch nutzen können.

 

Es wurden verschiedene Zugangsmethoden zur Zielgruppe in drei Ländern (Österreich, Litauen, Polen) identifiziert, die den Zugang zur Pflegeberatung verbessern sollten.

 

In jedem der drei Länder wurden zwei Zugangsmethoden zur Pflegeberatung in zwei unterschiedlichen Regionen (städtisches Gebiet - ländliches Gebiet) erprobt. Dabei wurden Mediatoren/innen aus den Gesundheits- und Sozialen Diensten sowie aus anderen Bereichen, wie Migranten/innenvereine oder Senioren/innenorganisationen eingesetzt, um die Zielgruppe über das Angebot zu informieren und bei Interesse an die beratenden Stellen weiter zu leiten.

 

Von den Ergebnissen wurden Empfehlungen für die Sozialpartner, politische Entscheidungsträger/innen und Organisationen in der Pflege und Betreuung abgeleitet.

 

Ein Evaluationsbericht fasst die erprobten Zugangsmethoden und die Empfehlungen an die Politik zusammen.

 

Empfehlungen: Deutsch I Englisch

MILCEA – Monitoring in Long-Term Care. Pilot Project on Elder Abuse

logo  MILCEA

Gewalt gegen ältere und pflegebedürftige Menschen wird zunehmend als soziales Problem wahrgenommen. Mit ansteigender Abhängigkeit von der Pflege und Zuwendung anderer, steigt das Risiko, Opfer von Gewalt zu werden.

 

Mit dem Projekt MILCEA wurde ein Beitrag zur Erkennung von Gewalt gegen Ältere in der Langzeitpflege geleistet. Das Projekt wurde vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbands der Deutschen Krankenkassen koordiniert und mit Partnern in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Spanien und den Niederlanden durchgeführt. In Österreich war das Österreichische Rote Kreuz für die Umsetzung des Projekts zuständig.

 

Das Hauptziel war es, in jedem der Partnerländer bestehende Monitoring-Strukturen zu erfassen und Vorschläge zur Verbesserung dieser Strukturen zu erarbeiten. Dabei wurden die Akteure der drei Bereiche stationäre Pflege, mobile Pflege und Betreuung sowie familiäre Pflege in Hinblick auf bestehende Erfassungsinstrumente und auf deren Potential zur Erfassung von Gewalt untersucht.

 

Die Ergebnisse wurden in Form von Rahmenempfehlungen zur Entwicklung eines Monitorings-Systems in einer Broschüre zusammengefasst.

 

Broschüre Deutsch | Broschüre Englisch

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.milcea.eu.

Breaking the Taboo Two

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Breaking the Taboo Two" (BtT2) basiert auf dem Vorgänger-Projekt "Breaking the Taboo", in dem gezeigt werden konnte, dass viele Gesundheits- und Sozialdienste keine klaren Richtlinien zum Umgang mit Gewalt gegen ältere Frauen in der Familie implementiert haben. Hier besteht ein Bedarf für Einrichtungen, Standards und Handlungsanweisungen zu entwickeln und eigens geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Ansprechpartner für diese Thematik zu benennen. Darüber hinaus sollte die Kooperation und Vernetzung zwischen Opferschutzorganisationen und Gesundheits- und Sozialdiensten intensiviert werden.

 

Im Rahmen des Projekts Breaking the Taboo Two wurde ein Schulungsprogramm für Mitarbeiter/innen der Pflege und Betreuung entwickelt und in insgesamt 14 Workshops erprobt. Der Fokus lag auf dem Erkennen von und dem Umgang mit Gewalt gegen ältere Frauen in der Familie. Ein Handbuch für Trainer/innen liegt als CD-Rom vor. Sie kann angefordert werden bei: cornelia.hackl(at)roteskreuz.at

 

Grundlage hierfür sind die bereits vorliegende Broschüre und der Workshop, die im Rahmen des Projektes "Breaking the Taboo" entwickelt wurden. Weitere Informationen finden Sie unter www.btt-project.eu.

Breaking the taboo – Gewalt gegen ältere Frauen – Erkennen und Handeln

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Gewalt gegen ältere Menschen in der Familie ist nach wie vor ein tabuisiertes Thema. Davon besonders betroffen sind ältere Frauen. Diese Form der Gewalt passiert häufig im Verborgenen, die Öffentlichkeit ist wenig sensibilisiert und die Betroffenen befinden sich in familiären Abhängigkeitssituationen. Pflege- und Betreuungspersonen sind oft die Einzigen, die direkten Zugang zu den betroffenen älteren Menschen haben.

 

Das europäische Projekt "Breaking the Taboo", das im Rahmen des Daphne II Projekts gefördert wurde, hatte daher zum Ziel das Bewusstsein von Pflege- und Betreuungspersonen hinsichtlich verschiedener Formen von Gewalt zu schärfen und unterstützende Handlungsstrategien aufzuzeigen. Im Zuge dieses Projekts wurde in den 7 teilnehmenden Ländern (Belgien, Italien, Frankreich, Finnland, Polen, Portugal, Österreich), eine Literaturrecherche sowie Interviews mit VertreterInnen von Gesundheits- und Sozialberufen und Fragebogenerhebungen durchgeführt.

 

Die Ergebnisse dieser Recherche sowie Hintergrundinformationen und Handlungsstrategien zum Thema "Gewalt gegen ältere Menschen in der Familie" sind in den folgenden Länderberichten und im Europäischen Bericht nachzulesen: Austria | Belgium | Finland | France | Italy | Poland | Portugal | Europäischer Bericht zu den national reports

 

Basierend auf diesen Berichten wurde eine Broschüre erstellt, die zum Ziel hat die Wahrnehmung der verschiedenen Formen von Gewalt zu schärfen und konkrete Möglichkeiten zum Handeln aufzuzeigen. Die Broschüre richtet sich vor allem an MitarbeiterInnen, aber auch an Führungskräfte des Gesundheits- und Sozialbereichs. Die Broschüre ist in den Sprachen der teilnehmenden Partnerländer erhältlich (Austria | Belgium | English | Finland | Germany | Italy | Poland | Portugal | France)

 

Weiters wurden konkrete Empfehlungen für die Organisationsebene als auch für die gesellschaftliche Ebene erarbeitet. (Austria | Belgium | English | Finland | France | Poland | Portugal)

SLIC II

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 Das SLIC II-Projekt - Ausbildung von Peer Trainerinnen und Trainern, hatte zum Ziel die bereits im Vorgängerprojekt "SLIC-Nachhaltiges Lernen im Gemeinwesen" entwickelten Workshops zu erweitern und auf die Bedürfnisse von einzelnen Zielgruppen (kürzlich pensionierte Menschen, ältere Migrantinnen und Migranten, benachteiligte ältere Menschen) abzustimmen. Im Zuge des Projekts wurden ältere Menschen selbst zu Trainer/innen für die SLIC-Workshops ausgebildet und konnten einen Workshop mit Unterstützung der Partnerorganisation durchführen. Das Trainingshandbuch sowie weitere Information zum Projekt finden sie unter www.slic-project.eu.

SLIC - Nachhaltiges Lernen im Gemeinwesen

slic

Das SLIC-Projekt war ein Europäisches Projekt im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen, das von der Europäischen Kommission gefördert wird. Es richtete sich an ältere Menschen, die sich freiwillig engagieren wollten oder ein neues Betätigungsfeld für ihr freiwilliges Engagement suchten. Ziel war es, einen Workshop für ältere Menschen ab 50 zu entwickeln, um mehr Bewusstsein für erworbene Kompetenzen zu entwickeln. Der Fokus wurde darauf gerichtet wie vorhandene Potentiale weiterentwickelt und eingesetzt werden können. Das internationale Projektteam (Finnland, Großbritannien, Italien, Österreich, Ungarn) bestand aus Organisationen der Erwachsenenbildung, sowie Organisationen, die mit älteren Freiwilligen arbeiten. Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.slic-project.eu.

HealthPROelderly

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Das Projekt beschäftigt sich mit Gesundheitsförderung für ältere Menschen auf europäischer Ebene. Der Fokus des Projekts HealthPROelderly liegt dabei auf der Identifizierung von Kriterien, die Gesundheitsförderungsprogramme für ältere Menschen erfolgreich machen und auf dem Nachweis der Nachhaltigkeit der Programme. Die Projektergebnisse werden in der Form von Leitlinien und Empfehlungen für Politiker/innen, Praktiker/innen, ältere Menschen selbst und andere relevante Entscheidungsträger in Europa festgehalten. Die Deutschen Leitlinien können angefordert werden unter: cornelia.hackl(at)roteskreuz.at

 

 

Eine Datenbank mit Gesundheitsförderungsprojekten für ältere Menschen sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.healthproelderly.com

SEVEN-Netzwerk – Netzwerk zum Austausch älterer Freiwilliger

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 Das Österreichische Rote Kreuz war Partner im SEVEN- Netzwerk zum Austausch älterer Freiwilliger. Das SEVEN-Netzwerk, das aus 29 Europäischen Partnern bestand und von Lunaria, Italien koordiniert wurde, hatte die Förderung von Austauschprogrammen für ältere Freiwillige zum Ziel. Umfangreiche Materialien zum Austausch älterer Freiwilliger sowie Kontakte zu potentiellen Partnerorganisationen finden Sie auf der Projekthomepage: www.seven-network.eu.

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