Wissenschaftlicher Hintergrund
Wissenschaftlicher Hintergrund
Die Krisenintervention versteht sich als vorbeugende Maßnahme. Traumatische Ereignisse können Belastungsstörungen hervorrufen, die schwere gesundheitliche Schäden mit sich bringen können. Damit arbeitet die Krisenintervention mit einem Auftrag, der als zentrales Anliegen der präklinischen Notfallmedizin und somit als erweiterndes Aufgabenfeld des Rettungsdienstes zu formulieren ist.
Abgrenzung zu psychosozialer Nachbetreuung:
Krisenintervention erfolgt unmittelbar nach dem Ereignis in der Akutphase, also noch mitten im Einsatzgeschehen und versteht sich als Krisenintervention und nicht als Therapie, schließt also das "Fenster" zwischen Ereignis und professioneller psychosozialer Nachbetreuung. Die Alarmierung der Kriseninterventionsteams erfolgt ausschließlich durch die Leitstelle. Krisenintervention ist in die bestehende Rotkreuz-Struktur einzubinden. Die Krisenintervention ist eine Brücke zu weiterer Beratung und/oder Therapie.
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