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Suchhund vor Trümmerhaufen

Selbst in unserer hochtechnisierten Zeit gibt es immer wieder Situationen, in denen es gilt möglichst rasch Menschen in Not aufzufinden - sei es, weil sie sich im Wald verirrt haben (siehe "Flächensuche") oder weil nach einem Hauseinsturz nach Überlebenden gesucht wird (siehe "Trümmersuche").

 

Besonders dramatisch ist dies leider immer wieder nach großen Erdbeben zu erleben. In solchen Situationen bieten Suchhundeteams nach wie vor die schnellste und effizienteste Hilfe. Immer wieder erfährt man über die Medien, wie durch den Einsatz derartiger Teams doch noch Leben gerettet werden konnten. Hier wird von unseren Einsatzteams hoch professionelle Arbeit geleistet. Es gibt allerdings einige Fakten, die kaum jemandem bekannt oder bewußt sind:

 

Die Hunde sind die Haustiere unserer HundeführerInnen. Das heißt sie gehören den SuchhundeführerInnen und leben mit ihnen - auch wenn sie vielleicht irgendwann nicht mehr als Suchhunde eingesetzt werden können.

Es braucht mindestens 2 Jahre intensives Training, bis ein Suchhundeteam einsatzfähig ist.

 

Diese Einsatzfähigkeit muss jährlich mit einer Prüfung nachgewiesen werden.

Die Suchhundearbeit ist mit Sicherheit eine der forderndsten und lohnendsten Aufgaben, die ein Hund haben kann. Alle Fähigkeiten und Sinne des Hundes werden optimal eingesetzt, unsere Hunde können sich so ideal entfalten. Dazu kommt, dass unsere Suchhundearbeit von gegenseitigem Vertrauen und Respekt zwischen Hund und Hundeführer getragen ist. So sind die Teams (Hund und Hundeführer) eng miteinander verbunden, was sich sowohl im Alltag als auch insbesonders bei der Suchhundearbeit positiv auswirkt.

 

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