Internationale Rotkreuz-Hilfe im Sudan 2004

Mehr als 1,2 Milliarden Menschen – ein Fünftel der gesamten Weltbevölkerung - leben in extremer Armut, das heißt mit weniger als einem Euro pro Tag. Zudem haben 41 Prozent der Bevölkerung weltweit keinen Zugang zu sauberem Wasser oder sanitären Anlagen. Dadurch werden Armutskrankheiten wie Durchfall hervorgerufen und auf Grund unzureichender medizinischer Versorgung ist die Lebenserwartung vieler Menschen in Entwicklungsländern sehr niedrig. Tausende Kinder sterben jährlich an wasserbezogenen Krankheiten wie Cholera. Malaria tötet pro Jahr über eine Million Menschen, die meisten davon in Afrika.

 

Von der Katastrophenhilfe zur EZA

Die langfristige und nachhaltige Hilfe des Österreichischen Roten Kreuzes innerhalb des größten humanitären Netzwerks weltweit, der Internationalen Rotkreuz-/Rothalbmondbewegung, schließt nahtlos an die Katastrophenhilfe an: Während viele Katastrophenhelfer Erdbebengebiete oder überschwemmte Regionen verlassen, nachdem die größte Not der Bevölkerung gelindert wurde, beginnen wir bereits mit Rehabilitationsmaßnahmen. So war z.B. auch das Projekt "Salzburg baut ein Fischerdorf" ein Beispiel für erfolgreiche Katastrophenhilfe.

 

Tätigkeitsfelder des Österreichischen Roten Kreuzes in der EZA

In der EZA unterstützt das Österreichische Rote Kreuz vor allem in den Bereichen Wasser- und Siedlungshygiene, Basisgesundheitsversorgung und ganz allgemein im Kapazitätsaufbau nationaler Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in Entwicklungsländern. Damit trägt das Österreichische Rote Kreuz zur Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen bei.

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