10.04.2017 14:45

Venenschwäche - was Sie selbst für Ihre Venen tun können

Abends müde Beine und dicke Knöchel – das weist auf schwache Venen hin. Auch Besenreiser oder Krampfadern sind Zeichen dafür, dass sich die Venenklappen nicht ausreichend schließen. Rund 90 Prozent der Menschen leiden an leichten Veränderungen der Venen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Das Alter, eine familiäre Veranlagung, Übergewicht oder eine vorangegangene Thrombose im Bein. Wer sein Leben lang sitzend verbringt, schadet den Venen genauso wie ein Mensch, der ganztägig steht.

Venenschwäche - was Sie selbst für Ihre Venen tun können

Behandlung: Was hilft gegen eine Venenschwäche?

Welche Therapie der Arzt empfiehlt, hängt von den Beschwerden ab. Das Ziel der Therapie ist jedenfalls ein verbesserter Venenklappenschluss damit das Blut in den Venen besser weiterbefördert wird. Das erreicht man durch die sogenannte Kompressionstherapie – also Kompressionsstrümpfe, die durch ihr Gewebe Druck ausüben und die Venen in den Beinen zusammenpressen. Ebenfalls sehr wichtig ist die Bewegung – je mehr Muskeln Sie haben, umso mehr Druck wird auf die Venenklappen ausgeübt.

 

Was können Sie selbst für Ihre Venen tun?

Beherzigen Sie die sogenannte  „3S und 3L-Regel“: Sitzen und Stehen ist schlecht, lieber Laufen und Liegen!

Zudem helfen diese Maßnahmen, Ihre Venengesundheit zu fördern:

·        Treiben Sie täglich eine halbe Stunde Venensport:  rasches Spazieren gehen, Treppensteigen, mit den Zehen nach Gegenständen greifen;

·        Tragen Sie möglichst Schuhe mit flachem Absatz und vermeiden Sie einschnürende Kleidung um die Taille und an den Beinen;

·        Trinken Sie ausreichend und reduzieren Sie Übergewicht;

Für Betroffene und Angehörige hat das Rote Kreuz den Ratgeber „Kompression“ herausgegeben. Hier können Sie Ihn kostenlos anfordern.

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