01.07.2011

Die Gewinner des Jugendrotkreuz-Wettbewerbs "MyGeneration" stehen fest

Mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler nahmen im Schuljahr 2010/11 am Jugendrotkreuz-Projektwettbewerb "myGeneration" teil. Jetzt stehen die Gewinner fest.

Österreichs Jugend ist mehrheitlich in vielen Bereichen freiwillig tätig. Das reicht von engagierten Jugendgruppen bis hin zu Sportvereinen, Freiwilligenorganisationen und vielen anderen Institutionen. Jedoch gibt es auch Mobbing, Ausgrenzung, Gewalt unter Schülern - Themen, die derzeit wieder an Brisanz gewonnen haben.

Das Jugendrotkreuz und Wüstenrot stellen humanitäre Werte in den Vordergrund ihrer täglichen Arbeit und haben daher im vergangenen Jahr eine Zusammenarbeit im Dienste der gelebten gesellschaftlichen Verantwortung gestartet.

Im Rahmen des gemeinsam veranstalteten Wettbewerbs „myGeneration: So wie ich bin“, der im Schuljahr 2010/2011 an den Schulen der fünften bis zwölften Schulstufe veranstaltet wurde, sollten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler kreative Lösungen „für mehr Offenheit und Toleranz“ finden.

„Wir wollen Jugendliche motivieren, tolerant gegenüber anderen zu sein. Am besten funktioniert das, wenn man sich mit sich selbst auseinandersetzt, seine Stärken und auch Schwächen kennt. Dann kann man offen und ohne Angst auf andere zugehen und erkennen, dass es die große Vielfalt der unterschiedlichen Persönlichkeiten ist, die eine Gesellschaft bunt und spannend machen“, so Jugendrotkreuz-Generalsekretär Mag. Karl Zarhuber.

„Steigende schulische Anforderungen, ein sich laufend verändernder Arbeitsmarkt, Einflüsse vielfältiger Medien sind die großen Herausforderungen für die junge Generation. Umso wichtiger ist es für junge Menschen Mitgestaltungsmöglichkeiten für ihre Zukunft zu eröffnen.", weiss auch Wüstenrot-Generaldirektorin Dr. Susanne Riess-Passer. "Ziel all dieser Bewerbe war es, der Jugend zu zeigen, dass man trotz aller Unkenrufe eine gute Idee verwirklichen kann und damit viele Menschen zum Um- und Nachdenken bringt.“
 
Österreichweit nahmen 103 Gruppen mit mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler an diesem Wettbewerb teil. Im Bundesland Salzburg waren es 11 Gruppen mit rund 340 Kindern - 10 Schulklassen sowie eine außerschulische Jugendrotkreuz-Gruppe. Im Mai 2011 wurden drei Siegerklassen von einer Fachjury und per Online-Voting ermittelt, die als Preis ihre Klassenkasse ordentlich aufbessern können.

Bei der heutigen Siegerehrung wurden die Preise durch die Ehrengäste Dr. Susanne Riess-Passer, Generaldirektorin der Wüstenrot Bausparkasse AG, KommR Josef Wenger, Präsident des Rotkreuz-Landesverbandes Salzburg, sowie Mag. Karl Zarhuber, Generalsekretär des Österreichischen Jugendrotkreuzes, feierlich an die Gewinner im Bundesland Salzburg übergeben.

 

Die Gewinner:

Der erste Platz - und damit € 1.500,- für die Klassen- bzw. Gruppenkassa - ging dabei an die Schülerinnen und Schüler des Privatgymnasiums St. Ursula für ihr Projekt mit dem Titel "Tatort Schule" unter der Leitung von Katharina Gutschi.

Über den zweiten Platz - und damit € 750,- für die Klassen- bzw. Gruppenkassa - konnten sich die Schüler und Schülerinnen der Jugendrotkreuz-Gruppe Seekirchen-Eugendorf mit ihrem Projekt "Toleranz" unter der Leitung von Brigitte Monger freuen.


Und Platz drei - und damit € 450,- für die Klassen- bzw. Gruppenkassa - ging an die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Rauris für deren Fotoroman zum Thema "Mobbing", der unter der Projektleitung von Andrea Brandauer entstand.

 

Das Rote Kreuz Salzburg gratuliert allen Gewinnern recht herzlich und dank allen Teilnehmern für deren Engagement.

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