31.10.2017 11:19

Bezirksübergreifende Übung

Bei der großangelegten Übung im Katschbergtunnel waren mehr als 200 Einsatzkräfte aus dem Lungau und dem Bezirks Spittal dabei

Bezirksübergreifende Übung

Um die 200 Einsatzkräfte vom Roten Kreuz Lungau und Spittal, von der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei waren bei der groß angelegten Übung am 07. Oktober 2017 im Katschbergtunnel dabei. Der Tunnel war für den Verkehr ca. drei Stunden komplett gesperrt. Als Unfallszenario wurde folgendes angenommen: Ein Auffahrunfall in der Tunnelröhre mit fünf beteiligten PKWs und einem LKW, dabei gerät ein Fahrzeug in Brand, drei Schwerverletzte und 12 Leichtverletzte. Manche Unfallopfer gerieten in Panik und versuchten den Tunnel in verschiedenen Richtungen zu verlassen.

Der Schadensraum wurde von der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei gesperrt und durfte erst nach deren Freigabe befahren werden. Das Lungauer Rote Kreuz rückte mit acht Fahrzeugen und dem San-Anhänger an, die Kärntner mit zwei weiteren Sancars. Zusätzlich wurde das KI-Team Lungau alarmiert. Dank der guten Arbeit von RK-Schminker Andreas Mauser, sahen die verletzten Figuranten, die großteils von der Freiwilligen Feuerwehr gestellt wurden, sehr realistisch aus. 

Hauptaugenmerk wurde auf die Kommunikation mit dem Roten Kreuz Spittal und den anderen Einsatzorganisationen gelegt. Weitere Herausforderungen waren die starke Rauchentwicklung und das „Einsammeln“ der Leichtverletzten, die aus verschiedenen Querschlägen in die andere Tunnelröhre rannten. 

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