Hubschrauberrettungsdienst
In Ergänzung und als integrierter Bestandteil des Notfallsystems zum bodengebundenen Notarztsystem mit sieben Notarztstützpunkten im Bundesland Salzburg betreibt das Österreichische Rote Kreuz, im Auftrag des Landes Salzburg und in Zusammenarbeit mit dem ÖAMTC-Flugrettungsverein den Notarzthubschrauberstandort 'Christophorus 6' in Salzburg.
Dieser Stützpunkt ist das ganze Jahr von 07.00 Uhr bis zur bürgerlichen Abenddämmerung mit einem Piloten, einem Flugretter des ÖBRD sowie dem medizinischen Team, bestehend aus einem Notarzt und einem Notfallsanitäter des ÖRK, besetzt.
Die Einsatzsteuerung und Leitung der im Bundesland operierenden Notarzthubschrauber obliegt der Landesleitstelle des Roten Kreuzes. Dadurch ist gewährleistet, dass eine Stelle über den Standort sämtlicher im Bundesland befindlicher Notarzthubschrauber informiert ist und somit auch der zum Einsatzort nächstgelegene einsatzbereite Notarzthubschrauber entsandt wird.
Die Einsatzleitung, die Personalvorsorge im notärztlichen und sanitätsdienstlichen Bereich, die Einsatzdokumentation aber auch die Verantwortung der Gesamtorganisation wurde 1983 durch das Land Salzburg dem ÖRK, Landesverband Salzburg übertragen.
Als Notarzthubschrauber fungiert ein etwa 3.3 Millionen Euro teurer Hubschrauber der Firma Eurocopter, Modell EC135 mit fast 1400 PS Leistung zum Einsatz. Die Hubschrauberflotte des ÖAMTC ist sicherlich eine der modernsten in Europa.
Einen Rundgang durch den Helicopter können sie auf den Internet-Seiten des ÖAMTC starten.
Stützpunkte
Um eine optimale und rasche Versorgung gewährleisten zu können, betreibt das Österreichische Rote Kreuz, Landesverband Salzburg 4 Notarztstützpunkte im Bundesland Salzburg:
Flughafen Salzburg: Christophorus 6, EC 135, Zusammenarbeit ÖAMTC, Bergrettung und Land Salzburg
Stützpunkt St.Johann: Martin 1, MD 902, Zusammenarbeit Firma Knaus, Bergrettung und KH Schwarzach
Stützpunkt Zell am See: Heli-Alpin 6, EC 135, Zusammenarbeit ÖAMTC, Firma Schider
Saisonaler Stützpunkt Hinterglemm: Martin 6, MD 900, Zusammenarbeit Bergrettung, Firma Knaus



